Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen | 25.11.2025 – 01.03.2026
Wolken und deren Spiel am Himmel faszinieren die Menschen seit jeher: Wir schauen verträumt zum Horizont, beobachten kontemplativ die vorbeiziehenden Wolken oder blicken neugierig nach oben, um Wetterumschwünge und drohendes Gewitter zu erkennen.

Und so haben diese Ansammlungen von Dunst in der Luft stets auch Künstler*innen zu beeindruckenden Werken angeregt.In der Renaissance und im Barock kamen Wolken vornehmlich als Symbol des Göttlichen zum Einsatz, während sie in der Romantik und im Impressionismus als eigenständiges Element ins Zentrum der atmosphärischen Landschaftsmalerei rückten.
Diese Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Emden vereint Werke mehrerer Epochen mit Schwerpunkt auf der Kunst vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die Gemälde, Grafiken, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten greifen verschiedene Aspekte des Motivs Wolke auf – bis hin zu aktuellen Diskursen wie Klimawandel und Umweltschutz.
Bild links: Bernd Zimmer, Aufklärung, 1990/91, 210 x 110 cm, Acryl auf Nessel (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kunsthalle Emden; Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung; Otto van de Loo