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ZKM im Kunstportal Baden-Württemberg: Lichtkunst aus Kunstlicht

ZKM Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg

www.zkm.de

Das ZKM Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg


19. November 2005 bis 01. Mai 2006 | Lichtkunst aus Kunstlicht

Eine Außeninstallation im Rahmen der ZKM-Ausstellung "Lichtkunst aus Kunstlicht"

Mit "Lichtkunst aus Kunstlicht" verlässt eine Ausstellung des ZKM | Museum für Neue Kunst erstmals den musealen Raum, um gerade in der dunkleren Jahreszeit in die Stadt hinaus zu leuchten. Auf dem Vorplatz des ZKM und im Subraum des ZKM-Kubus sind spannende Licht- Installationen zeitgenössischer Künstler zu sehen. Weltweit einzigartig ist der Leuchtturm auf dem Dach des ZKM. Das Kunstwerk des in Karlsruhe lebenden Künstlers Ecke Bonk auf dem Mittelturm des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist Teil der der neuen Sonderausstellung im ZKM | Museum für Neue Kunst und erinnert an die Geschichte der Informations- und Kommunikationstechnologie. Denn die Seefahrt suchte schon früh nach Wegen, ihren Seefahrern "heimzuleuchten" - Fackeln und kleine Feuer wiesen den Fischern nachts ihren Weg; Mönche empfahlen den Betrieb solcher Feuer als gottgefällige Aufgabe. Das wohl bekannteste Leuchtfeuer ist der sagenhafte Leuchtturm (Pharos) von Alexandria, eines der sieben Weltwunder.

Doch diese Jahrtausende alte Tradition der Leuchtsignale an unseren Küsten ist nun vom Verschwinden bedroht. Denn die Verständigung durch optische Signale wird zunehmend ersetzt durch unsichtbare, funktechnische Navigationshilfen; auch das Morse-Alphabet ist als Signalcode der Seefahrt seit 1999 offiziell nicht mehr in Gebrauch. Die heutigen Signalfeuer und Leuchtbojen befinden sich im Weltraum: Es sind die in immer größerer Zahl die Erde umkreisenden GPS-Satelliten.
Während jedoch die Leuchttürme von unseren Küsten immer mehr außer Dienst gestellt werden, nimmt die Metapher des Leuchtfeuers, zusammen mit zahlreichen anderen Begriffen der Seefahrt, in unserem Sprachgebrauch eine ungebrochen herausragende Stellung ein - nicht zuletzt das Internet knüpft mit Ausdrücken wie ‚Navigation’ und ‚Surfen’ bildhaft daran an.

Die Leuchtturm-Arbeit von Ecke Bonk verweist auf den Technologiewechsel und das nahezu unbemerkte Verschwinden dieser Bauwerke und ihrer Funktion. Der Karlsruher Leuchtfeuer entspricht dabei den technischen Anforderungen der gerade noch existierenden, letzten Generation: Sein Lichtstrahl hat eine Reichweite von 12 nautischen Meilen, das entspricht ca. 20 km. Nur durch ein sehr ausgefeiltes optisches System gelingt es, eine einzige 70-Watt- Halogenlampe zu dieser Leuchtkraft zu verstärken.
Der einzigartige Leuchtturm Ecke Bonks macht weithin sichtbar auf die große Karlsruher Lichtkunst-Ausstellung aufmerksam. Wie das Schloss stellt das Kunstwerk einen urbanen Orientierungspunkt dar. Es ist poetischer Hinweis und strahlendes Leuchtfeuer zugleich. Ecke Bonk: „Der rotierende Lichtstrahl, der in Momentaufnahmen wie die Speichen eines Rad um ein Zentrum angeordnet erscheint, tritt mit dem historischen Stadtfächer in Wechselwirkung!“

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