home > - Negativer Raum ZKM 06. April 2019
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ZKM Karlsruhe im kunstportal-bw

ZKM Karlsruhe im Kunstportal Baden-W¢®¢®¡¡ì¬©örttemberg

www.zkm.de

Das ZKM Karlsruhe im kunstportal-bw

06.04.2019 – So, 11.08.2019: | Negativer Raum
Skulpturen und Installationen im 20. und 21. Jahrhundert


Lichthof 1+2, EG + 1.OG; Kosten: Museumseintritt


Die Geschichte der westlichen Skulptur ist seit der Antike auf das Engste mit der Idee des Körpers verbunden. Ob geschnitzt, modelliert oder gegossen, Statuen wurden über Jahrhunderte als solide Monolithe entworfen – als feste und in sich geschlossene Körper, als mehr oder minder mächtige und gewichtige Positiva im Raum.

ZKM Karlsruhe im kunstportal -bw

Unsere Vorstellungen und Erwartungen davon, was eine moderne oder zeitgenössische Skulptur ist, werden noch immer wesentlich von eben jenem Konzept der Körperskulptur geprägt, das formal auf den drei elementaren Kategorien Masse, Volumen und Schwerkraft gründet. Ob körperbezogen wie bei Auguste Rodin oder abstrahiert wie bei Richard Serra, Skulptur ist immer noch in erster Linie Masse, Volumen und Gravitation.

Die Ausstellung »Negativer Raum« möchte den Blick auf die moderne und zeitgenössische Skulptur ändern und eine andere Geschichte der Skulptur erzählen. Ziel der Ausstellung ist es, die Beziehungen von Skulptur und Raum dezidiert vom Raum aus zu denken. Alle Exponate thematisieren das skulpturale Phänomen in Relation zu vielfältigen Raumvorstellungen: Freiräume, Um-, Hohl- und Zwischenräume, Spiegel-, Licht- und Schattenräume, virtuelle Datenräume etc. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick zur Kunst der Skulptur, die entgegen der traditionellen Definition der Kontur, Leere und Levitation verpflichtet ist.

Infolge der Fortschritte in den Naturwissenschaften und der Architektur, der Entwicklung neuer Werkstoffe, Konstruktionstechniken und der Orientierung von der zweidimensionalen Fläche der nicht-gegenständlichen Malerei in den dreidimensionalen Raum vollzog sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Entwicklungssprung von der Körperplastik zur Raumplastik. Dass dabei nicht nur zeitgenössische Raumtheorien die künstlerische Imagination aktivierten, sondern ganz konkret Modellformen aus Gips, Holz, Draht oder Plexiglas, wie sie in der kunstakademischen und universitären Ausbildung zur Veranschaulichung mathematischer Gleichungen verwendet wurden, als ästhetische Inspiration künstlerische Formgebungsprozesse beeinflussten, wird in der Ausstellung zu erkunden sein.

Anhand von mehr als 200 wegweisenden künstlerischen Positionen, die neue Ansätze der Skulptur durch Verfahren und Modelle der Abstraktion, der Konstruktion und Nicht-Gegenständlichkeit entwickeln, werden vielfältige Bezüge im Raum herausgearbeitet und das Konzept des »Negativen Raums« entfaltet. Aufgezeigt werden die Entwicklungslinien der Raumskulptur ausgehend von Kubismus, Konstruktivismus, Neo-Konstruktivismus, Minimal Art hin zu installativen immersiven Environments.

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