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ZKM Karlsruhe im kunstportal-bwttemberg

ZKM Karlsruhe im Kunstportal Baden-W¢®¢®¡¡ì¬©örttemberg

www.zkm.de

Das ZKM Karlsruhe im kunstportal-bw

03.06.2017 – 07.01.2018

Hybrid Layers

ZKM_Lichthof 8+9
Kosten: Museumseintritt


Die Ausstellung »Hybrid Layers« zeigt neue Perspektiven auf digitale Technologien, das Internet und soziale Netzwerke auf. Sie untersucht sowohl virtuelle als auch physische Erscheinungsformen einer neuen Art der Medienkunst sowie ihre vieldeutige, verführerische wie auch ironische Ästhetik.

ZKM Karlsruhe im kunstportal -bw

"Wenn die Menschen nur auf ihre Regenschirme verzichten würden … dann wäre der Regen kein Problem mehr."
– Riccardo Benassi

"Hybrid Layers" erkundet die vielfältigen Aspekte dessen, was als »digital condition«, als »Bedingung des Digitalen«, bezeichnet werden kann. In der Ausstellung wird das Digitale zum Schlüssel – zum »Apriori« – das den spezifischen Kosmos der kulturellen und konzeptuellen Szenarien, die von den einzelnen Arbeiten aufgezeigt werden, eröffnet. Die Ausstellung lenkt den Blick auf eine Generation von KünstlerInnen, die sich mit der wachsenden Präsenz der digitalen Sphäre und ihren Auswirkungen konfrontiert sehen.
Zur Zeit ihrer Entstehung war es möglich, Medienkunst als abschließende Kategorie zu behandeln. Heute hingegen bedeutet die Fokussierung auf Kunstwerke, die sich mit den umfangreichen Themen der Technologie und des Digitalen beschäftigen, in die Komplexität eines Feldes vorzudringen, das nicht unter eine spezifische Gattung oder ein Genre subsumiert werden kann. Die Ausstellung würdigt die multiplen Perspektiven, die durch Technologien offenkundig werden. Damit nimmt sie den Versuch vor, die verschiedenen Stränge einer offenen und vielseitigen und den Technologiediskurs von allen restriktiven Kategorisierungen befreienden Erzählung zu untersuchen.
»Wir sind so daran gewöhnt, in künstlichen Umgebungen zu leben, und wir sind so abhängig von Artefakten, dass wir oft vergessen, was sie eigentlich tun. […] Nur kommen sie nie als Objekte zur Welt, sondern immer als Projekte. Sie haben eine Geschichte, sie stecken voller Konflikte, sie bringen zahlreiche unbeabsichtigte Konsequenzen mit sich, sie erobern die Welt im Zickzackkurs«, so Bruno Latour über die wechselseitige Beziehung, die uns seiner Ansicht nach mit Technologien verbindet.

Wenn wir annehmen, dass Kunstwerke als Projekte in die Welt kommen und eben nicht als Objekte, dann können sie uns helfen, neue Orientierungen zu finden, indem sie Innovationen in ihren konkreten Ausprägungen, ihren Existenzweisen, hinterfragen und unseren Blick auf Technologie ständig verschieben und umschichten. Mit ihrem experimentellen Format folgt »Hybrid Layers« dieser Richtung anhand der Werke von KünstlerInnen, die sich eine Welt ohne das Internet kaum vorstellen können. Die Installationen, die in der Ausstellung gezeigt werden, erscheinen als vielschichtige Projekte, die sich mit zeitgenössischen Debatten befassen. Sie reflektieren, wie tief Technologien in Formen der Wissensproduktion, Wahrnehmung und Interaktion eingebettet sind. Damit legen sie ein Set von Praktiken offen, die unter einem Blickwinkel operieren, der weit über Medien hinaus- und in die alltägliche Erfahrung unserer Welt übergeht.

Wenn wir unseren Diskurs vom Bedürfnis nach restriktiven Kategorien befreien, dann tritt die Komplexität unserer Umgebung zutage – sei dies die materielle Beschaffenheit unserer Umwelt oder die Immaterialität der digitalen Sphäre – dann zeigen sich die kaleidoskopischen Facetten der Funktionen, Widersprüche, Phänomene, die uns in allen Bereichen unseres Lebens umgeben. Sobald die Kategorie aufgelöst ist, wird das Feld zu einem hybriden Nest voller multipler, mehrschichtiger Möglichkeiten...
Credits

• Giulia Bini (Kurator/in)
• Sabiha Keyif (Kurator/in)
• Daria Mille (Kurator/in)
• Philipp Ziegler (Kurator/in)

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