home > - Ute Krautkremer 26. Oktober2017
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Ute Krautkremer im kunstportal-bw

27.Oktober bis 12.November 2017

Ute Krautkremer
was bleibt | Arbeiten mit Papierabformungen

Städtische Galerie Kloster Karthaus Konz

Öffnungszeiten der Galerie:
Do.: 17 bis 20 Uhr · Sa./So.: 14 bis 18 Uhr
Städtische Galerie Kloster Karthaus · Brunostraße 23a · 54329 Konz

Zu meiner Arbeit

Die Auseinandersetzung mit Spuren der Veränderung und Auflösung durch Zeit, Natur und menschliche Eingriffe ist ein wesentlicher inhaltlicher Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit. . Ich arbeite mit Formen und Strukturen aus meiner unmittelbaren Umgebung und mit Fundstücken, die ich an „Erinnerungsorten“ sammle, um sie in neue inhaltliche und ästhetische Zusammenhänge zu bringen.

Aktuell bearbeite ich Baumfragmente, abgeschlagene Baumstämme, Äste, Zweige oder Baumscheiben. Sie machen Spuren des menschlichen Eingriffs in die Natur sichtbar, aber auch den natürlichen Prozess des Vergehens. Die Baumfragmente stehen einerseits konkret für ein Stück Wald, Natur oder auch Abholzung, andererseits verstehe ich sie als abstrakte eigenständige Formen, die ich in neue Ordnungen bringen kann.

Ute Krautkremer im kunstportal-bw

Ute Krautkremer: Mama's Nussbaum, 2017
© Ute Krautkremer, VG BIldkunst Bonn 2017

Die Sicherung dieser Spuren gelingt mit plastischen Papierabformungen. Über die Abguss-Technik lassen sich die Oberflächen und Strukturen realer Objekte manifestieren.
Ich habe ein spezielles Abgussverfahren mit Papier entwickelt, das Oberflächenspannung und Stabilität mit der Leichtigkeit von Papier verbindet. Damit eröffnet sich die Möglichkeit mit geöffneten Formen zu arbeiten und sie frei im Raum zu installieren. Innen und Außen können sich durchringen und der umgebende Raum oder die Wand werden zum Teil der Plastik.

Die installativen Arbeiten täuschen durch ihre scheinbare Echtheit vor, dass das Ausgangsobjekt noch real vorhanden und zu erkennen ist. Öffnungen und Risse gewähren aber „Einblicke“ und entlarven die scheinbar kompakten Formen als lediglich formumschließende Hüllen, die Fragilität und Hinfälligkeit suggerieren. („Baumtrophäen“ und „Mamas Nussbaum“)

Eine weitere Art der Umsetzung ist die Kombination der Abgussformen mit Holzkörpern. Die Abformungen werden als Negativformen auf Holzflächen aufgezogen, bzw. in Holzkästen eingepasst, so entstehen versunkene Reliefs oder Objekte, die durch Formumkehrung neue Sichtweisen erschließen.

Bei diesen Arbeiten kontrastiert die lebendige Oberfläche des Naturabgusses aus Papier mit der künstlichen Glätte geometrischer Holzkörper, natürlich Gewachsenes mit berechneter Konstruktion. (Baum 1-3, Baum 9) Die plastischen Abformungen der Serie „gefrostete Äste“ sind in flachen geometrischen Blöcken eingefangen. Sie scheinen aus ihnen herauszuwachsen und entwickeln eine starke graphische Wirkung.

Die Wechselwirkung zwischen konkreten Anmutungen und abstrakter Formauflösung ist bestimmender Bildinhalt meiner Arbeiten.

Ute Krautkremer im Internet:
Website: www.krautkremer-art.de
kunstportal-bw-Künstlerinnenporträt: Raum und Bewegung
E-Mail: krautkremer-art@web.de

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