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Viola Eigenbrodt über Die Wittelsbacher am Rhein im kunstportal-bw

www.viola-eigenbrodt.de

08.09.2013 – 02.03.2014

Die Wittelsbacher am Rhein – Kurfürsten, Könige und Kuriosa

Erneut sind die kurfürstliche Residenzstadt Mannheim und die Rhein-Neckar-Region Gastgeber für Geschichtsinteressierte aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, mit großem Erfolg.

Die Kulturschaffenden aus drei Bundesländern haben sich zusammengetan, um gemeinsam an ein historisches Jubiläum zu erinnern. Im Jahre 1214 übertrug der Staufer Friedrich II. die Pfalzgrafschaft bei Rhein an die Familie der Wittelsbacher. Was folgte war eine klassische Aufsteigergeschichte: 600 Jahre lang regierten die Wittelsbacher die Pfalz. Sie avancierten zu Kurfürsten und stellten unter König Ruprecht sogar für gewisse Zeit die Spitze des Heiligen Römischen Reichs. Und sie hinterließen beeindruckende Spuren in Kunst und Kultur.

Thomas Baumgärtel im kunstportal-bw

Aus über 600 Jahren Kulturgeschichte haben sich zahlreiche Pretiosen erhalten, die an den Ausstellungsorten zu einem einmaligen Ensemble zusammengeführt werden. Überdies feiert die ganze Region das Wittelsbacherjahr und stellt die Geschichte der bedeutenden Herrscherdynastie an den originalen Schauplätzen vor.

Und so erfährt der Besucher nicht, wie aus einer anfangs eher kleinen Adelsfamilie eine der mächtigsten in ganz Europa wurde. Doch nicht nur dies:
Was z.B. Bluejeans mit blauem Blut zu tun haben, wird in der gigantischen Ausstellung auch nicht vergessen – neben anderen erbaulichen Informationen, die man ganz nonchalant serviert bekommt.

Kein geringerer als der bis heute berühmteste Wittelsbacher, König Ludwig II., soll die in der Pfalz ansässige Farbenindustrie zu einer ihrer bedeutendsten Entwicklungen inspiriert haben. Der „Kini“ wünschte sich eingefärbte Glaslampen, die seine Venusgrotte in Schloss Linderhof in ein sattes Lapislazuli-Licht tauchen sollten, bei dem er aber noch lesen konnte. Auf königliches Geheiß forschten die Chemiker der Badischen Anilin- und Soda-Fabrik (BASF) fortan daran und konnten schließlich 1880 synthetisches Indigo, das heutige Jeans-Blau, herstellen.

Dies und die vielen, gut erklärten Exponate in Schloss und Zeughaus interessierten in der Tat nicht nur Mannheimer und Gäste aus der Region, sondern viele Besucher aus dem benachbarten Ausland, so dass sich die Ausstellung bereits am vergangenen Wochenende als Publikumsmagnet erwies.
Schon am Samstag, als nur Schlossfestbesucher vorab die Sonderschau besichtigen durften, zählte man 900 Gäste, am gestrigen ersten offiziellen Ausstellungstag kamen über 600 dazu. Insgesamt erwarten die REM bis Anfang März 2014 100 000 Besucher.

Wer sich den Augenschmaus nicht entgehen lassen möchte, findet alle Informationen, die er braucht, unter:
www.wittelsbacher2013.de .

Kommentar: http://www.morgenweb.de/mannheim/kommentare-mannheim/ein-wichtiges-signal-1.1188672

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