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Thomas C. Breuer - Viola Eigenbrodt über den Heidelberger Autor und KabarettistPrinzhornsammlung 1

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www.pressebuero-rn.de

Da krieg ich Pickel - Thomas C. Breuer im Portrait

Als wir alle noch ganz gerne Fernsehen geguckt haben und Serien wie „Das Traumschiff“ oder „Die Schwarzwaldklinik“ Kultstatus erreicht hatten, gab es eine dieser unvermeidlichen Feierabendkiller, die aus Amerika kam und dennoch gut war: Magnum. Wer erinnert sich nicht gerne an den Schnauzbartträger im Hawaihemd, neben dem der rote Ferrari wie ein Kinderspielzeug aussah, den „Besitzer“ der Luxuskarosse und seines Zeichens unübersehbarer und unüberhörbarer Brite Mister Higgins, und natürlich an seine Kumpels. Einer davon hieß TC. Was das mit Herrn Breuer zu tun hat?

TC Breuer in Viola Eigenbrodts TextDesign in der Virtuellen Kulturregion SWO

Erstens hat er mittlerweile auch schon Kultstatus angenommen, zweitens ist Amerika scheinbar sein zweites Zuhause und drittens heißt seine website TC-World. Als Baby war er aus Eisenach emigriert und verbrachte seine Jugend an der Lahn. Seine Karriere zum Schriftsteller und Kabarettisten begann er klassisch mit der Schülerzeitung und der Liebe zu nicht überall populärer Musik. Seine Zeit an der Lahn ist ihm in nicht sehr schöner Erinnerung geblieben. „Pubertät ist bittere Not“, erzählt Breuer und dass er in kyrillischer Schrift Tagebuch schrieb, um es vor dem Zugriff seiner Eltern zu schützen. Leider bleiben die frühen Meisterwerke dadurch heute auch für ihn undechriffrierbar. Aufgewachsen im Hotelbetrieb der Eltern, in den er ständig zu seinem Leidwesen eingebunden war, verbrachte er „ eine schreckliche Zeit“, denn er lag im permanenten “Krieg mit dem Elternhaus“. In seinen Büchern beschreibt er diese Zeit, besonders beeindruckend aber die darauf folgende, die early twenties eines musik- und frauenliebenden Mannes in „Sekt in der Wasserleitung“. Schreiben als Therapie? Beängstigend offen beschreibt Breuer darin seine Siebziger Jahre als Kommunarde und Mitarbeiter einer Konzertagentur, und vieles haben viele sehr ähnlich erlebt. Elke Heidenreich jedenfalls zeigte sich beeindruckt und erhob TC durch ihre Kritik „ in die zweite Bundesliga der deutschen Dichter“! Breuer ist ein Mann mit einer ausgeprägten Musikgeschichte, besonders der des Blues. mit dem er sich so stark identifiziert, dass er der Leserschaft seines neuesten Werkes „ Paradies etc.“ für jedes Kapitel Höranleitungen mitgibt. Auf der Bühne ist er nicht vorhersehbar, jeder Abend ist völlig anders. Ein Kasper ist er nicht. Auch hat er mit Absicht keine Figur kreiert. “Ich wollte mich nicht verstecken“, erklärt er, „ das ist mir zu billig“. Aber immer wieder setzt er sich mit seiner Jugend in der Gastronomie auseinander, siehe das Programm aus diesem Jahr „Piranha-Sushi“. Lieber öffentlich aufarbeiten, als in der vermeintlich damals besseren Zeit stehen bleiben, wie die Liebhaber von Oldies. “Da krieg ich Pickel“, braust der bis dahin so smarte Bühnenprofi auf

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