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Viola Eigenbrodt im .kunstportal-bw über Helmut Schober im Schwetzinger Kunstverein

www.viola-eigenbrodt.de

W. A. Mozart – der Schwetzinger Zyklus | Gemälde und Zeichnungen von Helmut Schober

Einen virtuellen Vorschlag hatte Schober im Vorfeld entiwckelt, dem seine realitische Umsetzung in nichts nachstand. Und so standen die besucher der Vernissage in ehrfürchtigen Erstaunen vor den großformatigen Gemälden, die in die fünfzig Meter lange Halle mit den über fünf Meter hohen Wänden so perfekt passten, dass man sei am liebsten dort behalten würde. Wie interstellare Staubwolken, atmosphärische und kosmische Erscheinungen glänzen sie in einer Technik, die Acryl mit Graphitpigmenten verwendet, das genaue Verfahren aber vom Meister persönlich als Werkstattgeheimniss verhüllt bleibt, so wie wir das Geheimnis um den Wunderknaben Mozart niemals vollständig erkunden werden können.

Am 14. Juli 1763 kam “Amadé” im Rahmen seiner „Wunderkindreise“ nach Schwetzingen, der Sommerresidenz des Kurfürsten von der Pfalz Carl Theodor, die damals zu den prächtigsten Höfen Europas gehörte. Der 1947 in Innsbruck geborene Landsmann war mehrfacher Teilnehmer an der Documenta in Kassel und der Biennale in Venedig und beschäftigt sich seit 1997 malerisch mit der Musik Mozarts. Er hört bei der Arbeit am liebsten seine Symphonien, das bedeutet jedoch nicht, dass er diese Musik auf synästhetische Weise malen will. Es ist vielmehr eine kongeniale Annäherung zweier verwandter Seelen. Schober sucht die oft als überirdisch besungenen Klänge Mozarts in lebendige Farbe und dynamische Strukturen umzusetzen. Dabei umkreist er die Musik in ihren Kontrasten zwischen Hell und Dunkel, zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem Emphatischen wie auch dem Besinnlichen. Darüber hinaus öffnet diese abstrakte Malerei den Raum, fast wie in einem barocken Deckenfresko, was Schober durch tiefensuggestive Linien und durch Hell-Dunkel-Kontraste inszeniert. Im Mittelpunkt aber steht und schwebt die Farbe, ein sonnenhelles Gelb, das wie ein natürliches Licht aus dem Dunkel der schwarzgrauen Acrylfarbe herausleuchtet. Es lässt an einen wolkenverhangenen Himmel oder einen Sonnenuntergang denken oder an ein anderes, mehr metaphysisches Gestirn, das sich in einer mystischen Atmosphäre gegenüber den dunklen Kräften der Erde behauptet und so die Dramatik einer Musik symbolhaft und emotional zum Ausdruck bringt. So entstand 1997 ein Zyklus von sechs Gemälden, der ab 2004 auf die Zahl 13 angewachsen ist. Diese Gemälde werden in der lichtdurchfluteten Orangerie des barocken Schwetzinger Schlosses präsentiert. Darüber hinaus sind Zeichnungen zum Thema im angestammten Platz des Kunstvereins, im Palais Hirsch, am Schlossplatz zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein von Peter Anselm Riedl herausgegebener Katalog.

W. A. Mozart – der Schwetzinger Zyklus, Gemälde und Zeichnungen von Helmut Schober, bis 23. Juli

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