home > - Viola Eigenbrodt
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
         
        MUSEEN
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        KUNSTHALLE TÜBINGEN
        KUNSTMUSEUM RAVENSBURG
        ZKM KARLSRUHE
        KUNSTHALLE KARLSRUHE
        KUNST BEI WÜRTH
        STAATAGALERIE STUTTGART
        KUNSTHALLE BADEN-BADEN
        STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST REUTLINGEN
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        FRUCHTHALLE RASTATT
        STÄDTISCHE GALERIE OSTFILDERN
        KUNSTHALLE GÖPPINGEN
        STGA. BIETIGHEIM-BISSINGEN
         
        PRIVATE UND GEMEINNÜTZIGE KUNSTINSTITUTIONENN
        GALERIE ARTLANTIS STUTTGART
        GEDOK KARLSRUHE
        GALERIE IM PETRUSHOF
        art KARLSRUHE
         
        KUNSTPORTAL-BW-KUNSTSHOP
 
       KULTURREDAKTION
       Harald Schwiers
       Prof. Uli Rothfuss
       Jürgen Linde und Dietmar Zankel
       Achim Fischel
         
       Viola Eigenbrodt
       Dr. Thorsten Stegemann
        
Viola Eigenbrodt im .kunstportal-bw über die Archäologie Ausstellung im Historischen

TextDesign_Viola Eigenbrodt im kunstportal-bw

www.viola-eigenbrodt.de

Moderne Zeiten oder wie die Archäologie neueste Technologien benutzt

Mit Trendscouts sind sie zwar nicht unterwegs, um ihre Wirkungsstätten zu ergraben, aber ultramoderne Leichtflugzeuge oder thermoluminiszente Instrumente beim Erforschen antiker Hinterlassenschaften der Gattung Mensch nehmen sie gerne hilfreich in Kauf, Hauptsache, es kann gebuddelt werden. Indiana Jones war noch nie ein Vorbild für einen seriösen Wissenschaftler - so gut aussehend wie die Hauptdarsteller der Filme sind sie meist auch nicht -, dafür braucht er viel Geduld und eine ganze Menge Phantasie. Denn, wie der Oberkonservator der Archäologischen Denkmalpflege, Professor Helmut Bernhard, eindrücklich erklärte:

“Der Archäologe ist ein Geschichtenerzähler!” Alle drei bis vier Jahre bedient das Amt in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum der Pfalz den Anspruch der Öffentlichkeit mit einer Art “Leistungsschau”, so Bernhard, und präsentiert die Arbeit der letzten Jahre. Die diesjährige Ausstellung wurde in zwei Hauptsträngen konzipiert, ein chronologischer und ein methodischer Teil sollen die Vorgehensweise der Forscher durchleuchten. Überraschendes kam zu Tage wie zum Beispiel eine römische Sonnenuhr, sehr selten diesseits der Alpen oder Korallenstückchen, die belegen, dass die Pfälzer schon in der Hallstattzeit die Erzeugnisse des Mittelmeerraumes zu schätzen wußten.

Nachbardisziplinen wie Geomagnetik, Geoelektrik und Georadar lassen Siedlungen, Gräberfelder und sogar Industrieanlagen aus den verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen sichtbar werden, aus denen das Fundmaterial kommt, das dann mit Hilfe der Archäobotanik, der Dendrochronologie (Jahresringe der Bäume tragen bei Holz zur Datierung bei) und schließlich der Anthropologie ausgewertet werden kann. Wie ein bronzezeitlicher Feuerbock oder ein römischer Holzeimer konserviert und rekonstruiert werden können, wird anschaulich den Besuchern vorgeführt. Oder warum den Wissenschaftler ein kleiner Splitter eines Feuersteins wertvoller erscheint als ein ganzer Münzschatz erklären die Tafeln. Die Zeitreise in die Vergangenheit beginnt nach der Aufklärung über die Arbeitsweisen mit einem zahnbewehrten Kiefer aus der Altsteinzeit, führt über die ersten Ackerbauern hinein in die Jungsteinzeit, bezeugt den hohen Wert der Bestattungsriten der Bronzezeit, bedauert eine römische Maus, die in frischem Ziegel ihr Ende fand und zeigt die Gold-und Silberschätze mittelalterlicher Burgenkultur.
Und wer nach dem aufschlussreichen Gang durch die Ausstellungsräume auf den Geschmack gekommen ist, die Pfalz ist reich an interessanten Entdeckungen, die bis heute benutzt werden, wie die noch deutlich erkennbare römische Straße in Ludwigshafen-Oggersheim, die heutige Rheinuferstrasse.

Viola Eigenbrodt

zurück zur Übersicht bitte

Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 kunstportal-bw-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES

"...sein Lächeln strahlte golden."
Teil 2 des Künstlerporträts über Wolfgang Gießler

Ute Krautkremer: Shanghai Biennale 2019
Internationaler Erfolg für Ute Krautkremer

Interpunktionen
bis Juni 2020: Katharina Hinsberg im Saarland-Museum

Werben für Kunst-Ausstellungen im kunstportal-bw
Unser Angebot