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Viola Eigenbrodt über den Megatrend Mundartliches Kabarett

www.viola-eigenbrodt.de

“Hopp, Hopp, Hopp, Schoppe in de Kopp”

Viola Eigenbrodt über Mundartliches Kabarett

Mundartliches Kabarett feiert seit einigen Jahren fröhlich Urständ, aber nicht jedem gelingt es so geistreich und feinsinnig wie Arnim Töpel. Besonders, wenn man bedenkt, dass “Newa de Kapp” sein erstes rein kurpfälzisches Programm ist, allerdings hat er auch früher schon die Menschen mit Dialekteinlagen zum dröhnenden Lachen gebracht. Unvergessen sein Einstieg in das Metier vor über fünfzehn Jahren mit, “Isch bins, de Günda”. Im Unterschied zu Kollegen wie z.B. Chako Habekost, der nicht wirklich komisch ist und sein Publikum ständig beleidigt, strotzen die Darbietungen des kalauernden Rechtsanwalts vor Humor und gutgemeintem Spott, vorbei er sehr gerne sich selber nicht so ernst nimmt.

Viola Eigenbrodt in der Virtuellen Kulturregion SWO über Mundart Kabarett und Armin Töpelei

Allerorten wird der ehemalige Radiomoderator gelobt für sprachliche Eleganz, als Philosoph unter den Kabarettisten und Bluesdenker ausgezeichnet. Und wartet er nach einer so langen Zeit mit einem Mundart-Programm auf, das bei genauerem Hinhören nicht vollständig kurpfälzisch abgehalten, denn Töpel liebt nicht nur den Dialekt, sondern auch die Dialektik. Schon Goethe reimte seinerszeit im Faust: “zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust”, so bekennt sich nun auch der Feingeist zur multiplen Persönlichkeit. De Günda und der Arnim. Arnim Töpel hat als gebürtiger Heidelberger eben auch eine Kurpfälzer Seele, und das, obwohl die Familie aus Berlin stammt, seine Eltern ihn streng hochdeutsch erzogen und so letztlich das Dilemma entstand, aus dem er nun seinen kabarettistischen Erfolg erzielt:

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