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Ein Paradies für Leseratten - Leanders Leseladen in Heidelberg

Als Beispiel erzählt vom Buch einer prominenten Schauspielerin, deren Werk in der Plöck nicht zu kaufen ist, da es pädagogisch unverständlich geschrieben ist. „ Ich habe nichts dagegen, wenn Prominente Bücher schreiben, sie müssen es nur können“, lacht die resolute Expertin. Allerdings sieht sie zur Zeit eine gewisse Vorliebe bekannter Persönlichkeiten, Kinderbücher zu veröffentlichen. Denn ein Kinderbuchautor ist immer auch ein Sympathieträger. Außerdem kritisiert sie, dass oft Bücher ausgezeichnet werden, für deren Lektüre “die Kinder ersteinmal Germanistik studiert haben müssen“. Deswegen wählt nicht nur ihr Fachwissen das Kontingent aus, sondern, und dies ist sicher einzigartig, die Kinder selbst. Rund hundert junge Leser zwischen 8 und 16 Jahren lesen und beurteilen die Bücher, die Gabriele Hoffmann von allen wichtigen deutschen Kinder- und Jugendbuchverlagen als Vorabexemplar erhält. Außerdem befragt sie Kindergärten und Schulen und spricht mit Müttern von Kleinkindern. Doch damit nicht genug. Frau Hoffmann hält Vorlesungen und Seminare zum Thema Kinderbuch und gibt einmal im Jahr einen Katalog heraus, in dem sie persönlich zusammen mit einer Redakteurin kurze Buchrezensionen zu den Neuerscheinungen verfasst hat. Last not least vergibt Leanders Leseladen jährlich einen Preis, den Heidelberg Leander, den zum erstenmal im Frühjahr 2000 Joanne K. Rowling erhielt.

Gabriele Hoffmann war eine der ersten, die das Potential der Harry-Potter-Geschichte in Deutschland erkannte. „Sehr geehrte Frau Hoffmann“, heißt es in einem Schreiben des Carlsen-Verlages vom 1. Dezember 1998, „als ihre Bestellung über 200 Exemplare „Harry Potter“ bei uns eintraf, hat es uns schier vom Stuhl gefegt. Denn wenn Sie sich in dieser Größenordnung engagieren, ist es eine kleine Sensation, und uns ist endgültig klar geworden, welches Juwel an exzellenter Jugendliteratur wir da in unserem Verlag haben.“ Ein gutes Dutzend "Leander“ Testleser hatte das Vorausexemplar verschlungen und euphorisch gelobt. “Da war mir klar, das wird ein Renner“, lächelt die Fachfrau. Dass sie neben ihren Aktivitäten noch Zeit für ein Privatleben hat, scheint erstaunlich. Und dennoch: sie liebt die Oper und ihre Katzen. Und für eigene Kinder hat sich die Freundin so vieler kleiner Menschen bewusst nicht entschieden. Ihr Baby ist und bleibt das Kinderbuch und ihr Laden, in dem man selbstverständlich auch Tonträger und CDs erwerben kann. Viele große Kinderaugen sieht man täglich durch die hellerleuchteten Schaufenster schauen, die gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen mit dem Lesen. Am besten, die Eltern fangen an. Denn „manche Eltern wissen gar nicht, wie wichtig das Vorlesen ist. Man kann gegen die Ungeduld, die ein gesellschaftliches Phänomen ist, ansteuern.“ Kein schlechter Vorschlag in den Zeiten von PISA!

Viola Eigenbrodt

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