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       Dr. Thorsten Stegemann
        
Viola Eigenbrodt über Claudio Calabrese im Kunstportal Baden-Württemberg

www.viola-eigenbrodt.de

Kein Offizier, doch Gentleman - Claudio Calabrese

Schon im Frontispiz des soeben erschienen Bildbandes im Praxis 3 Verlag Bozen wird eines deutlich: Claudio ist der einzige Dandy in ganz Südtirol. Das Porträt seiner Mutter Margit Spechtenh ausser im Inneren des Buchs zeigt deutlich, von wem er seine schönen braunen Augen hat, insgesamt ist der Künstler eine auffällige Erscheinung. Was er auch pflegt. Wüßte man es nicht besser, dann würde man den 37jährigen nach einem "Jugendfoto" locker für eigentlich um die 80 halten, denn auf diesem paßt er, kleidungs-und frisurmässig, locker in die 50er Jahre. Und auch dieses ist gewollt.

Claudio ist eitel, und er steht dazu. Dass er darüber hinaus noch von überragender Intelligenz ist, weiß er selber, damit spielt er und mit sämtlichen dazu gehörigen Konventionen. Über die er sich natürlich hinwegsetzt, wie auch über andere gesellschaftliche Paradigmen und Vorgaben. Die ihm - und natürlich auch anderen Künstlern - eigene Selbstverliebtheit äußerst sich durch das neue Kunstwerk, das sein eigener Verlag herausbrachte, es heißt schlicht: "Calabrese" und enthält seine ausdruckstarken Acryl-Portäts, zusammen mit kenntnisreichen Texten, die Annemarie Huber über den noch immer jungen Mann speziell für dieses Buch geschrieben hat. Als elfjähriger Steppke wußte der österreichisch/italienische "Mischling" bereits, dass für ihn nur eines in Frage käme für die Zukunft: Kunst. Die Meraner Kultgaleristin und selber Künstlerin Laura Boros nahm sich die Zeit in den Sommerferien 1986 und gab dem Jungen ernsthaft Zeichenunterricht als Lohn für Fegen, Abstauben, Tragen und Halten.

Die großen Tiroler Künstler, die die Jüdin in den stimmungsvollen alten Räumen ihrer Galerie aufbewahrte hatten ihren Einfluss auf ihn, wie sich deutlich an seinen Landschaftsbildern zeigt. Sie muss sein Talent erkannt haben, aber auch die in ihm schon wohnende Gefallsucht, denn sie war spröde zu ihm, barsch. Dennoch förderte sie ihn. Zeichnen kann Claudio noch heute vortrefflich, wie die kleinen Akte zeigen, die den Band begleiten, gab er trotzdem dem Malen stets den Vorzug. Valentin Zelger begleitete seinen weiteren Weg, beide malten gerne gemeinam, inspirierten und kritisierten sich gegenseitig. Und so enstand im Laufe der Zeit eine großartige Sammlung von Werken, mit dem besonderen Schwerpunkt auf den Porträts, die Claudio Calabrese so bekannt gemacht haben. Seinen bisherigen Lebensweg im Hinblick auf seine künstlerische Entwicklung kann man nun verfolgen durch den liebevoll und aufwändig getextet und gestalteten Bildband, der hier besprochen wurde. Zu beziehen über den Verlag Praxis 3 in Bozen, oder auch über den Autor selbst.

www.edizionipraxis3.it

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