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Stiftung für lonkrete Kunst im kunstportal-bw

Stiftung für konkrete Kunst Reutlingen im kunstportal-bw

Stiftung für konkrete Kunst

29.11.2015 – 13.02.2016

Christian Wulffen | Blatt 1300/1000/16
Ein Werk der Stiftungssammlung

Für die aktuelle Ausstellung, in der offenen Hallen-Architektur des 2.Obergeschosses, wurde eine andere Art der Präsentation gewählt. Ein Serienelement besteht nun aus zwei übereinanderehängten Folienteilen, die in großem Abstand (je nach Wandlänge differieren die Zwischenräume) über die zwölf Wände verteilt sind. Der Gegensatz zwischen den horizontalen Streifenmustern und der Vertikalität ihrer Anordnung erzeugt Spannung. Der Wechsel von Schwarz-Weiß-Struktur und Leere rhythmisiert den gesamten Raum. Assoziationen sind erlaubt, bis hin zu den Säulenordnungen antiker griechischer Architektur. Erinnerung ist ebenfalls erlaubt. Und aus diesem Grund findet der Besucher an den Stellen, an denen sich üblicherweise die Bildetiketten befinden, nämlich an den Stirnseiten der Wände, kleine Papiere mit Abbildungen früher Werke des Künstlers, lose Blätter aus dem Buch Stand, das 1997 anläßlich einer Ausstellung im Städtischen Kunstmuseum Singen publiziert wurde.

Christian Wulffen im kunstportal-bw

Christian Wulffen | Blatt 1300/1000/16
© Foto: Stiftung für konkrete Kunst

Blatt 1300/1000/16, nicht nur der Titel, sondern auch das Werk ist typisch für Christian Wulffen.
Es geht um Vermessung,Teilung, Beziehung und Grenze. Es geht darum, die Teile zu einem Ganzen zu verbinden, um Beziehungen zu schaffen, um Grenzen offenzuhalten und um die Veränderbarkeit von Strukturen und scheinbar geschlossenen Systemen aufzuzeigen.

Parallel zu dieser Ausstellung zeigt die Stiftung im Dachgeschoss unter dem Titel Kabinettstücke Werke aus der Sammlung Gabriele Kübler. Hier gelten völlig andere Prinzipien, ja man könnte sagen, ein größerer Unterschied als zwischen diesen beiden Ausstellungen ist kaum denkbar.

In dieser Etage herrscht totale Diversität. Der private Blick, das kleine Format, die 97 Werke von 28 Künstlern sind offenbar regellos über die gesamte Fläche der großen schwarzen Längswand verstreut. 60 Jahre Kunstgeschichte lassen eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlicher Farben, Formen und Materialien erkennen. Und um den Grad dieser Diversität noch zu erhöhen, sind im selben Raum Objekte der sogenannten Art premier versammelt, manche 60, andere mehr als 6000 Jahre alt. Kultgegenstände wie mesopotamische, hethitische oder anatolische Idole, Ahnenfiguren der Dogon, Zwillingsfiguren der Yoruba oder chinesische Bi-Scheiben. Aber auch afrikanische Alltagsobjekte wie Puppen, Flöten, Schleudern oder Webrollenhalter. Auch hier gilt der private Blick des Sammlers, denn trotz aller zeitlicher und kultureller Unterschiede haben alle diese Dinge eines gemeinsam: den hohen Grad an Abstraktion und die starke Geometrisierung der Form. Prinzipen also, die auch und vor allem in der konkreten Kunst gelten.

Christian Wulffen
1954 in Bochum geboren
1981-1987 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Kunstakademie Düsseldorf und an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts
Seit 2003 Professur am Cleveland Institute of Art in Cleveland, Ohio

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