home >
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
         
        MUSEEN
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        KUNSTHALLE TÜBINGEN
        KUNSTWERK SLG. KLEIN
        KUNSTHALLE KARLSRUHE
        KUNSTHALLE BADEN-BADEN
        STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST REUTLINGEN
        ZKM KARLSRUHE
        KUNST BEI WÜRTH
        STAATSGALERIE STUTTGART
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        FRUCHTHALLE RASTATT
        STÄDTISCHE GALERIE BÖBLINGEN
        STÄDTISCHE GALERIE OSTFILDERN
        VILLA STRECCIUS LANDAU
        KUNSTHALLE GÖPPINGEN
        KUNSTMUSEUM RAVENSBURG
        STGA. BIETIGHEIM-BISSINGEN
         
        PRIVATE UND GEMEINNÜTZIGE KUNSTINSTITUTIONENN
        GALERIE ARTLANTIS STUTTGART
        GEDOK KARLSRUHE
        KUNST BEI LHM
        GALERIE IM PETRUSHOF
        Rheinland-Pfalz
        KUNSTVREIN VILLA STRECCIUS e.V.
        SÜDPFÄLZISCHE KUNSTGILDE e.V.
 
       KULTURREDAKTION
        KünstlerInnen-Porträts
       Harald Schwiers
       Prof. Uli Rothfuss
       Jürgen Linde und Dietmar Zankel
       Zeitgeist?? AF und JL
         
       Viola Eigenbrodt
       Dr. Thorsten Stegemann
         
        KUNSTPORTAL-BW-KUNSTSHOP
        
Kunstakademie Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg: Vortrag 15. Juni 2004

Kunstakademie Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg

Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe im Kunstportal Baden-Württemberg

Dienstag 15.06.2004, 19 Uhr

"Pygmalions Enkel. Stillgestellte und bewegte Bilder"
Vortrag von Dr. Nike Bätzner, Berlin

Vortragssaal, Reinhold-Frank-Strasse 81 / Vordergebäude
Eintritt frei

Die Kunsthistorikerin Dr. Nike Bätzner spricht am 15.06. um 19 Uhr in der Kunstakademie Karlsruhe über die Entwicklung "lebender Bilder" von der Neuzeit bis zur Gegenwart.

Lebende Bilder als ein künstlerisches Element zwischen Bild, Skulptur und Performance, bzw. zwischen bildender und darstellender Kunst, wurden im Spätmittelalter und der Renaissance zur Unterstützung religiöser Propaganda und weltlichen Machtanspruchs eingesetzt. In der Renaissance waren sie ein Bestandteil des Festwesens, bei dem Volks- und Hochkultur ineinander griffen und welches somit das Auge des Betrachters für die Kunst schulte.

Die Wiederaufnahme des "tableau vivant" im 18./19. Jahrhundert war verbunden mit einer wahrnehmungstheoretischen Diskussion um die Rolle des Betrachters und den gesellschaftlichen Wert der Kunst. Im 20. Jahrhundert steht die "living sculpture" u.a. in Zusammenhang mit dem postulierten "Ausstieg aus dem Bild" und der emphatisch geforderten Verknüpfung von Kunst und Leben.

Im Vortrag soll der jeweils unterschiedliche Kontext, in dem lebende Bilder auftauchen, zur Sprache kommen. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern in die bildende Kunst des Mittelalters und der Renaissance Bewegung einbezogen war und wo heute - im Sog der beschleunigten Bilder - Künstler bewusst innehalten und den Fluss der Zeit anhalten.

Biografische Daten der Referentin

Nike Bätzner, geb. 1961 in Stuttgart. Kunsthistorikerin, lebt als Dozentin, Autorin, Kuratorin in Berlin. Promotion über Arte povera 1993/94. Lehrtätigkeit: 1994-1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Künste Berlin, 2000-2002 Lehraufträge am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität, Berlin, 2002/03 Dozentin am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität, Berlin. 2002-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Berliner Festspielen. Buchpublikationen u.a.: Arte povera. Manifeste, Statements, Kritiken, Fundus-Reihe, Verlag der Kunst, Dresden, Basel 1995. Andrea Mantegna, Könemann Verlag, Köln 1998. Arte povera. Zwischen Erinnerung und Ereignis: Giulio Paolini, Michelangelo Pistoletto, Jannis Kounellis, Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2000. Konzeption und Redaktion von Berlin - Moskau/Moskau - Berlin 1950-2000, Essays und Chronik, Nicolai Verlag, Berlin 2003

zurück zur Übersicht bitte

Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 kunstportal-bw-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES

Kunst geht weiter.
Analoges Kulturleben steht still - Internet ist die Öffentlichkeit

Gesellschaft erzählen
Künstlerporträt über Stephanie Marie Roos

Highlights der Woche | Corona-News
KW 13/ 2020: 23.03. - 29.03.20

Werben für Kunst-Ausstellungen im kunstportal-bw
Unser Angebot