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Projektionen a im Kunstmuseum Ravensburg im kunstportal-

Kunstmuseum Ravensburg im kunstportal-bw

Kunstmuseum Ravensburg im kunstportal-bw

28. April bis 03. Juni 2018

PROJEKTIONEN I: | KERRY TRIBE: HERE & ELSEWHERE (2002)

Zwei-Kanal-Videoinstallation, 10:30 Min.

Ein Vater spricht mit seiner Tochter. Die Fragen, die der britische Filmtheoretiker und Regisseur Peter Wollen aus dem Off an die zehnjährige Audrey richtet, kreisen um die Bedingungen der menschlichen Existenz – um Zeit, Raum, Erinnerung und Bewusstsein, Selbsterkenntnis und Identität. »Hängt deine Existenz von deinem Körper ab?«, »Was bedeutet es, sich zu erinnern?«, »Zeigt dir ein Foto, was tatsächlich passiert ist?«, »Bist du du selbst oder spielst du dich selbst?« Obwohl die philosophischen Themen an die Grenzen des Benennbaren führen, bleibt Audrey keine Antwort schuldig. Gewissheit und Zweifel bringt sie ebenso zum Ausdruck wie ihr vertrautes Verhältnis zum Vater, dessen Erwartungen sie vorwegnimmt und spitzfindig unterläuft. So haftet der Konstellation auch etwas von einem Familienporträt an. Die sensible Beziehung der beiden wird zum Spiegel für den Betrachter, der sich – fragend wie antwortend – wechselseitig zu identifizieren vermag.

Kunstmuseum Ravensburg im kunstportal-bw

Kerry Tribe: Here & Elsewhere, 2002 (Still), 2-Kanal-Videoinstallation, 10:30 Min. | Foto: Karl Haendel, Courtesy the artist, 1301PE, Los Angeles

»Here & Elsewhere« geht zurück auf Jean-Luc Godards und Anne-Marie Miévilles zwölfteilige französische Fernsehserie »France/Tour/Detour/Deux/Enfants« von 1977, in der Godard ein Mädchen und einen Jungen zu politischen und philosophischen Problemen interviewt. Im Unterschied zum statischen Fernsehbild der Vorlage wählt Kerry Tribe eine Zwei-Kanal-Videoinstallation und langsame Kamerafahrten. Bilder aus Audreys Alltag und Außenaufnahmen von Los Angeles ergänzen die Dialogsituation. Der Riss, der die Projektion in der Mitte vertikal trennt, betont Überschneidungen und Differenzen, Perspektiv- und Distanzwechsel der Filmsequenzen. Die Fraktur wird zur Metapher unserer instabilen, sich stetig verändernden Wahrnehmung von Welt.

Die kalifornische Künstlerin Kerry Tribe (*1973) untersucht in ihren Filmen, Videoarbeiten und Installationen, was sie die »Phänomenologie der Erinnerung« nennt. Sie zeigt sich dabei beeinflusst von den strukturellen Filmemachern der 1960er und 1970er Jahre wie Stan Brakhage oder Michael Snow, der Generation ihrer Eltern, zu der sie ihre Arbeit bewusst in Relation setzt. Der Eindruck, dass sich in »Here & Elsewhere« ein Echoraum für Kerry Tribes eigene Erfahrungen und Anliegen ergibt, erweitert das Spiel mit den Bedingungen von Dokumentation, Inszenierung und Reenactment um eine zusätzliche Facette.

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