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Kulturtipps von Uli Rothfuss in der Virtuellen Kulturregion

Kulturtipps von Uli Rothfuss in der Virtuellen Kulturregion



Die Pflicht gegen das Geld. Schwarzwaldmädel ein Erfolg auf der Treppe

von Uli Rothfuss

Musiktheater auf der Treppe: Achim Platos letzte Inszenierung nach 35 Jahren als Intendant in Schwäbisch Hall war ein augenzwinkernder, ein furioser Ausstieg zugleich. Dass Plato, der erfolgreich das Musiktheater bei den Haller Freilichtspielen auf der Treppe vor St. Michael etabliert hat, als Abschlussinszenierung seiner Tätigkeit das „Schwarzwaldmädel“ aussuchte, dieses vertrackte Spiel mit dem Glück, ist sicher mit Bedacht gewählt: zum Abschied den heiteren, ironischen Blick zurück, mit einem vielsagenden Augenzwinkern mag Achim Plato seine Haller Zeit hinter sich lassen.

Operetten handeln vom sinnlichen Glück: dieser Maxime fühlte sich der Regisseur auch bei der Treppeninszenierung verpflichtet; sinnlich in den Kostümen, sinnlich in den großen Gesten, sinnlich auch in der verständlichen Dialektsprache der Akteure. Ein etwas gewagtes Bühnenbild mit dieser unsäglichen, überdimensionalen Kuckucksuhr vor dem Eingang von St. Michael, ist gewöhnungsbedürftig – der Kuckuck allerdings, wenn er die Übergänge der Akte markiert, fordert Lacher.
Die Geschichte ist denkbar einfach: ein alternder „Domkapellmeister“ im kleinen Schwarzwaldstädtchen fühlt den zweiten Frühling, aus dem Bettelprinzesschen wird die begehrte Jungfrau – und bei allem stehen alle Beteiligte und selbst das Publikum „machtlos vis-à-vis“. Ein leichtes Stück mit vielen Hits, die uns heute noch in den Ohren klingen: „Malwine, ach Malwine, du bist wie eine Biene“ oder „Mädle aus dem schwarzen Wald“ sind vielen noch von der bekannten Verfilmung aus den fünfziger Jahren bekannt – Zuschauer im vorgerückten Alter machen auch den Hauptteil der Besucher aus.

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