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Kulturtipps von Uli Rothfuss in der Virtuellen Kulturregion

Kulturtipps von Uli Rothfuss in der Virtuellen Kulturregion

Furiose Kriminalgeschichte in Schwäbisch Hall inszeniert

von Uli Rothfuss

Wie kann es gelingen, diese furiose Kriminalgeschichte auf die Bühne zu bringen? Wie gelingt es, komplexe Handlungsstränge, die der geniale Autor Umberto Eco im Roman über Hunderte von Seiten entwickelt, auf der Bühne so darzustellen, dass der Zuschauer Zusammenhänge begreift? Ein großes Unterfangen von Claus J. Frankl, der den „Namen der Rose“ für die Bühne eingerichtet hat, und mehr noch für Henry Arnold, der es unternommen hat, dieses Stück auf der Großen Treppe vor St. Michael in Schwäbisch Hall zu inszenieren.

Vorweg: Es ist gelungen. Kaum ein besseres Ambiente ist für die Bühnenfassung dieser in einer italienischen Abtei des 14. Jahrhunderts spielenden, furiosen Kriminalgeschichte zu denken. Und kaum ein historisches Stück mag aktueller sein für unsere Zeit: ein Stück, das Intrigen thematisiert, die Verlogenheit, die Raffgier der Mächtigen in Staat und Kirche. Und dem den zweifelnden Geist gegenüberstellt, das Hinterfragen des Althergekommenen, den Mut zum Helfen.

Der Hintergrund von St. Michael, geschickt gebautes Bühnenbild, das sich in die historischen Mauern einfügt und eine gewitzte Nutzung der Treppe machen den „Namen der Rose“ zum echten Bühnenerlebnis. Nichts der Ecoschen Intentionen scheint verloren zu gehen, wenn an historischem Ort mittelalterliche Ästhetik, aristotelische Philosophie und ein in die Neuzeit greifender Realismus immer wieder neue Verbindungen eingehen. Und dennoch, vieles ist anders im Stück: die Rolle Adsons, des Gehilfen von William von Baskerville, beispielsweise, der in Buch und Film Erzähler ist, der innerlich wächst an dem, was er im Kloster während dieser sieben Tage erlebt. Auf der Bühne benötigt Regisseur Henry Arnold ihn nicht als Erzähler, Adson ist dadurch nicht der Alleswissende, er bleibt eher blass, verharrt in der Rolle des Fragenden und Kommentierenden.

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