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Kulturtipps von Uli Rothfuss im .kunstportal-bw

Kulturtipps von Uli Rothfuss im kunstportal-bw

Inseln für den Frieden schaffen
Die Arbeit des Writers-for-Peace-Committees des Internationalen PEN

Von Uli Rothfuss

"Ich klage an!", konstatierte der chinesische Autor Wang Yi beim 71. Weltkongreß des Internationalen PEN in Bled in Slowenien und verwies auf die unterdrückte Situation der Schriftsteller in China: „Wir sind nicht Schriftsteller, wir sind Geiseln. Und unser Schreiben ist nichts anderes als ein Rettungsversuch. Es gibt keine typisch asiatische, islamische oder afrikanische Unterdrückung, es gibt nur eine Unterdrückung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und nur eine Unterdrückung der Menschenrechte, die ausgerottet werden muss, und deren Opfer getröstet und unterstützt werden müssen. Unsere Überzeugung ist, dass wir durch das Schreiben die grundlegenden menschlichen Werte bewahren können.“

Was von Wang Yi angeklagt wird, kann für zahlreiche Weltgegenden wiederholt werden: Vorgänge in Zentralasien wie die Schließung aller Bibliotheken in Turkmenistan, die Situation in Nepal und immer wieder der Konflikt in Palästina sind Themen, die vom Writers-for-Peace-Committee des Internationalen PEN beim Kongreß angegangen und teilweise heftig diskutiert wurden, bevor es zu konkreten Ergebnissen kam – zu Resolutionen, zu Plänen von Regionalkonferenzen, zu schriftlichen Interventionen an die jeweils Mächtigen in den Ländern.

Das Komitee wurde im Jahr 1984 zu Zeiten des Kalten Kriegs gegründet. Was sind die Ziele? Zuerst einmal sollen Dialoge und eine friedliche Koexistenz zwischen Schriftstellern und Intellektuellen in den verschiedenen Konfliktregionen der Welt, vor allem im früheren Jugoslawien, im Mittleren Osten und im Kaukasus, in Gang gesetzt werden. Darüber hinaus organisiert das Komitee, dessen Sitz in Ljubljana in Slowenien und dessen Präsident seit 2000 der slowenische Lyriker und Dramatiker Veno Taufer ist, humanitäre Hilfe für Schriftsteller. Während der Zeit der Jugoslawienkriege bildete der slowenische Lyriker und Erzähler Boris A. Nowak ein großes internationales Netzwerk von PEN-Zentren, verschiedenen kulturellen Institutionen und Einzelpersonen. Dieses bot über 200 Schriftstellern, darunter über 150 Schriftstellern aus der eingeschlossenen Stadt Sarajewo, Hilfe in vielfältiger Hinsicht, finanzielle Unterstützung, die Vermittlung vorübergehender Arbeitsstellen, die Organisation von zahlreichen literarischen und Friedens-Veranstaltungen, die Übersetzung und Veröffentlichung ihrer Werke, das Lösen von rechtlichen Problemen, Hilfen bei der Ausstellung von Visen, Transitvisen, beim Erreichen eines Aufenthaltsstatus in Slowenien und in anderen Ländern, aber auch Hilfen bei der Ermöglichung des Besuchs von Schulen für deren Kinder. Eine in ihrer konkreten und mentalen Bedeutung nicht zu überschätzende Hilfe für bedrohte, kranke und verwundete Schriftsteller – und eine der größten humanitären Aktionen in der Geschichte der Welt-Schriftstellerorganisation.

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