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Harald Schwiers im kunstportal-bw

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Chronik der Bausünden

Fotobände „einst – heute“ oder Gegenüberstellungen „vorher – nachher“ gibt es wahrscheinlich von jeder Stadt. Und: Früher war sowieso alles besser. Nun hat die Fächerstadt in diesem Zusammenhang sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Stichwort: Altstadtsanierung bzw. -planierung, den Abriss einer Reihe denkmalgeschützter Häuser (etwa am Zirkel), die Drogerie Roth oder die Diskussion um die Karl-Apotheke am Rande des Stephanplatzes. Auch was vor rund zehn Jahren dort mit dem Brunnen geschah, steht nicht im „Goldenen Buch“ der Stadtgeschichte.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Michael A. Kleinert, Karlsruhe gestern und heute

Der Karlsruher Michael Kleinert war Restaurator mit viel Fachwissen u.a. in der Kunst- und Architektur-Geschichte; er starb 2012. In den frühen 70er-Jahren fing er an Häuser und Ecken seiner Heimatstadt zu fotografieren. Auslöser waren die damals in Karlsruhe heftig aktiven Abrissbirnen. So wurde Kleinert mit seinem untrügerischen Blick für das Ensemble und das Detail gleichermaßen zum Chronisten einer Bau- und Betonwut. Oft mit weinendem Auge, ohne dass sich dadurch seine Optik beschlug. Er wurde Tagebuchautor der Zerstörung eines gewachsenen Stadtbildes mit liebens- und lebenswerten Seiten.

40 Jahre später zog Kleinert noch einmal mit der Kamera los und konnte auch aufgrund seiner genauen Aufzeichnungen alle Standpunkte seiner „historischen“ Aufnahmen wieder finden, den „Nachher-Zustand“ im Foto festhalten. Die Bausünden und Verschlimmbesserungen.

Da kommt auf für Karlsruher Erschreckendes wieder in Erinnerung. Der Beispiele sind viele: von der „Schäumenden Alb“ bis zum „Kühlen Krug“, entlang der Kriegs- oder der Karlstraße. Kleinert katalogisiert sorgfältig, kommentiert sachlich (ergänzt gelegentlich durch Traudel Schucker), kann dennoch hie und da eine Träne nicht verdrücken. Verständlich.
Ein sehr persönliches Buch. Für alle.

Michael A. Kleinert, Karlsruhe gestern und heute, G. Braun Verlag, 88 S., 83 Fotos, 24,95 Euro.

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