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Harald Schwiers im kunstportal-bw

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Schmökern mit Schwiers

Wider alle Schubladen

Musik wird meist in die Schubladen E und U für „ernsthaft“ - „Klassik“ - und „Unterhaltung“ abgelegt, sprich: Streicher gegen Pop & Rock. Ein kluger Kopf machte draus mal EU, also eine Mischkategorie, mit der nicht wirklich jemand glücklich werden konnte. Das System taugt nicht. Es gibt nur gute oder schlechte Musik. Nichts dazwischen. Dieses Kriterium gilt auch für alle anderen Arten des künstlerischen Ausdrucks.

Dem Schubladendenken schon immer die Krätze an den Hals gewünscht hat der bayerische Musikjournalist (DJ und beim Label Trikont CD- Herausgeber) Franz Dobler. Er könnte und würde ein gutes Konzert von Gitte oder Wencke Myhre genauso enthusiastisch besprechen wie einen Abend mit Johnny Cash (Gott-hab’-ihn-selig), ein free-jazz-Programm von Alexander von Schlippenbach mit Archie Shepp, ein Blechblasmusik-Erlebnis der Texas Bohemians oder einen gemütlichen Spätnachmittag mit MC 5 und einem guten Dutzend Paletten Büchsenbier.
Adornos Spruch „Musik ist Abschaffung von Angst“ steht nicht grundlos vor der Sammlung von Musikkritiken, Features, Gesprächen oder Blog-Beiträgen aus zwei Jahrzehnten.

Punktgenau beschreiben, das ist Doblers Stärke in den „Memoiren eines zerstreuten Musikliebhabers“. Manch’ Beitrag ist ein wenig überaltert, aber da rettet Doblers unschlagbar trocken-eiskalter Schreibwitz die Zeilen. Seine Liebe allerdings gilt uneingeschränkt der Country-Musik (nicht dem Nashville-Pseudo-Pop-Country oder Truck Stop) aus der tiefgründigen, aber dennoch einfachen und verständlichen Seele von u.a. Cash oder Hank Williams. Das kann man lesen. Und verstehen.

Dobler ist wahrlich Nischenkultur. Gefällig ist völlig anders. Schön, dass es noch so ungewöhnliche, nicht pflegeleichte, weil dem Mainstream nicht verpflichtete Autoren und mutige Verleger gibt. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit.

Franz Dobler, The Boy Named Sue, Edition Tiamat, 192 S, 14 Euro.

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