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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Die streitbare Nachtigall

Wenn im November diesen Jahres mit einem Konzert in Oakland die Bühnenkarriere von Joan Baez zu Ende geht, dann ist sie nicht allein: Paul Simon, Elton John und Neil Diamond hören 2018 auf. Baez‘ alter Kumpel und einstiger Protegé Bob Dylan kräht kraftvoll-stimmlos lustig weiter. Gut, der ist auch ein paar Tage jünger als die Baez und singen war nie seine starke Seite. Sie wird es auch nicht mehr.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Jens Rosteck: Joan Baez. Porträt einer Unbeugsamen

Dylan spielte eine ganz wesentliche Rolle im Leben von Joan Baez. Der renommierte Autor und Musikkenner Jens Rosteck (der schon eloquent über Henze, Lotte Lenya und Kurt Weill, Jacques Brel, die Piaf und eben Dylan publizierte), schrieb eine Baez-Biographie, wie sie überfällig war. Er begleitet die Sängerin mit den mexikanisch-irischen Wurzeln mehr als sehr einfühlsam, ja nachgerade liebevoll und ehrfürchtig durch ihr bisheriges Leben. Als sehr entscheidend beschreibt er Kindheit und Jugendjahre, die vor allem vom politisch um Integrität bemühten Vater bestimmt waren, der mit seiner Familie (Joan hat noch zwei Schwestern) wegen seiner diversen Jobs um die Weltgeschichte reiste. Das prägte Joan, so Rosteck, deutlich. Ihren Anfängen mit traditionellen Songs aus der schottisch-irisch-englischen Überlieferung, die in den Appalachen weiterlebt, geht der Autor detail- und kenntnisreich nach. Natürlich spielt auch Dylan, mit dem die Baez einige Jahre – irgendwie – liiert war, mit. Die für ihn mehr als peinliche Episode ist in Pennebakers Film „Don’t Look Back“ deutlich dokumentiert.

Rosteck legt seinen Schwerpunkt auf die Politikerin Joan Baez, die wichtige Demonstrationen organisierte, viel Geld investierte und mit Martin Luther King befreundet war und für die moderne Geschichte der USA Enormes geschafft hat.
Ironie der Geschichte: Jetzt wäre die Baez so nötig, wie in den 60ern.

Jens Rosteck: Joan Baez: Porträt einer Unbeugsamen, 358 S, 10 Abbildungen, Osburg Verlag, 24 Euro.

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