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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Kleine Revolte 2.0

Am vergangenen Wochenende ging im Stadtmuseum Karlsruhe die viel beachtete Ausstellung „Bewegt euch! 1968 und die Folgen“ zu Ende; und das „Sandkorn“-Theater hat seine Revue „1968 - Als der Planet Feuer fing“ wieder ins Programm aufgenommen. Das kleine Jubiläum der 68er-Bewegung bewegt auch 50 Jahre danach offenbar noch viele. Zum Thema erschienen jede Menge Publikationen. Hier zwei weitere, die 1968 unter völlig verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Lutz, Wilhelm, Kellerhof: Die Tote im Wannsee, Ullstein

Wolfgang Kraushaar, dem Kenner der Szene den Zugang zu den besten Archiven bescheinigen, macht belegsicher deutlich, dass aus heutiger Sicht nicht nur vieles am Mythos verklärt erscheint, sondern auch, dass es nach wie vor zahlreiche offene Fragen gibt. Die stehen einer wirklichen Bewertung der Ereignisse im Weg. Etwa sind die Impulse der Rock- und Pop-Musik als Multiplikator mit kritischen Texten (auch deutschen) nicht hinterfragt. Gleiches gilt für die Künstlerszene, in der Happenings angesagt waren (Wolf Vostell als Vorreiter, etwa mit seiner Arbeit gegen den Vietnam-Krieg). Auch die Bedeutung der Kommunen-Gründungen in Berlin, München und anderswo, wurde bislang nicht adäquat untersucht. Kraushaar blickt aber nicht zurück (ohne Zorn), verdammt, idealisiert nicht, sondern zieht schlicht die Konsequenzen zu heute.
Dass man aus dem 68er-Thema auch einen veritablen Krimi machen kann, zeigt das Autorenkollektiv Lutz Wilhelm Kellerhoff. Sie schrieben eine spannende Geschichte in der Berliner 68er-Szene, in der Polizisten, die üblichen Nazi-Seilschaften und die unvermeidlichen Stasi-Agenten wesentliche Rollen spielen. Ein paar radikale Studenten müssen sein. Rückblickend eine nicht wirklich der Bedeutung der Bewegung angemessene Sichtweise. Aber spannend.

Wolfgang Kraushaar, Die blinden Flecken der 68er-Bewegung, Klett-Cotta, 521 S., 25 Euro

Lutz, Wilhelm, Kellerhof, Die Tote im Wannsee, Ullstein, 383 S, 16 Euro

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