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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2019

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Kleine Leute-Welt

Es gibt Literatur-Klassiker, die müssen unbedingt in den "berühmten Koffer" für die nicht minder berühmte Insel. Es sind Werke, die man immer wieder lesen kann, ohne dass einem dabei langweilig wird. Sie bieten immer wieder Neues zu entdecken.

Mit zu diesem Phänomen gehört auch, dass Klassiker dieses Formats auch - wenn es sich um fremdsprachige Werke handelt - immer wieder neu übersetzt werden oder dass es wissenschaftliche Hintergrunderkenntnisse gibt, die eine Neuausgabe und Neuübersetzung rechtfertigen..

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Genau das ist der Fall bei James Joyce‘ Band „Dubliner“, einem Zyklus von 15 Erzählungen aus dem Leben der „kleinen Leute“, der „nobodies“ aus der großen kleinen Welt Dublins um die Wende in das 20. Jahrhundert. Geschichten von Versagern, Säufern, Sündern und Lügnern. Geschrieben hat Joyce sie zwischen 1904 und 1907 (erstmals erschienen 1914; damals lebte Joyce bereits weit weg von der Heimat auf dem europäischen Festland).

Georg Goyert hat „Dubliner“ erstmals übersetzt und hatte viele Briefkontakte zum Autor (der gut Deutsch sprach); dennoch gilt Goyerts Übertragung heute als völlig veraltet und fehlerhaft (aus unterschiedlichen Gründen zu Recht). Dieter E. Zimmers Übersetzung aus den späten 60ern war detailgetreuer und der erfahrene Übersetzer Friedhelm Rathjen hat jetzt auf der Grundlage der von Hans Walter Gabler editierten textkritischen Garland-Ausgabe (1993) die Erzählungen in eine leicht lesbare und - nach heutigen Sprach-Maßstäben - aktuelle Version übertragen.

Vergleiche mit den beiden vorherigen Übersetzungen führen nicht wirklich viel weiter, lohnen nur Joyce-Kennern im Detail, ebenso wie das Studium des Originals. Wie so oft aber rentiert sich die vorherige Lektüre des einführenden Nachwortes von Ijoma Mangold, vor allem, wenn man die „Dubliner“ zum ersten Mal aufschlägt.

James Joyce, Dubliner, Übers: Friedhelm Rathjen, Manesse, 444 S., 24 Euro.

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