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Harald Schwiers im kunstportal-bw

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Schmökern mit Schwiers

Starkes Debut

Die Karlsruherin Inga Brock ist literarisch bislang nicht wirklich groß aufgetreten, sieht man von Lesungen in der jüngsten Vergangenheit einmal ab. Gut, sie ist Scheffelpreisträgerin (aber wer merkt sich schon die Namen?), war Redakteurin bei den BNN (dito) und in diversen anderen verwandten Branchen tätig. Hingegen: Wer „Cotta’s kulinarischen Almanach“, beziehungsweise einige frühere, von Vincent Klink herausgegebene Ausgaben aufmerksam gelesen hat, der stieß schon kurz nach der Jahrtausendwende auf Inga Brock, wurde auf sie wegen interessanter und ungewöhnlicher Geschichten aufmerksam. Aber, das ist ja schon lange her.

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Franz Hohler: Das Päckchen

Mit "Unklare Verhältnisse" legt Inga Brock jetzt erstmals ein ganzes Buch mit Kurzgeschichten vor. Es ist ihr literarisches Debut. Man kann ihr nur dazu gratulieren. Denn es ist ein sehr lesenswertes Buch. Es steckt voller Überraschungen.

Natürlich geht es in den 20 Kurzgeschichten um Verhältnisse, genauer um Verhältnisse, die sehr viel mit Liebe zu tun haben. Doch Inga Brock ist eine sehr genaue Beobachterin und so sind es nicht die gewöhnlich - nach außen hin - gut funktionierenden Beziehungen oder die offenbar ganz kaputten Verhältnisse, die sie interessieren. Es sind die äußerst subtilen Strukturen nicht mehr wirksamer menschlicher, einst intimer, Kommunikationsformeln, die sie beschäftigen. Beispielhaft stehen die nur anscheinend weiterführenden Variationen der „Herzklumpen I bis V“ - einem Höhepunkt ihrer Schilderungen.
Inga Brock zeichnet in kurzweiligen Erzählungen, in denen bereits der jeweils erste Satz (streng nach Hemingway) den Leser in den Bann zieht, Beziehungsscheitern, aber das auf allerhöchstem Niveau. Das Ungewöhnliche daran: Man geht mit positiven Gefühlen und Gedanken aus dem Buch. Es zieht nicht runter, es baut auf!
Ein wirklich beeindruckendes Debut.

Inga Brock, Unklare Verhältnisse, 252 S., Lindemanns Bibliothek, 22 Euro.

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