home > - Harald Schwiers_Georg Scholz
NEWSLETTER KONTAKT/IMPRESSUM SITEMAP
Web
  
        BILDENDE KUNST
        AKTUELLE AUSSTELLUNGEN
        KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER
         
         
        MUSEEN
        MUSEUM RITTER WALDENBUCH
        MUSEUM IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        KUNSTMUSEUM RAVENSBURG
        EDWIN SCHARFF-MUSEUM NEU-ULM
        ZKM KARLSRUHE
        KUNST BEI WÜRTH
        KUNSTHALLE TÜBINGEN
        STIFTUNG FÜR KONKRETE KUNST REUTLINGEN
        Kunstmuseum Stuttgart
         
        STÄDTISCHE GALERIEN
        STÄDTISCHE GALERIE KARLSRUHE
        GALERIE IM PREDIGER SCHW. GMÜND
        FRUCHTHALLE RASTATT
        STÄDTISCHE GALERIE OSTFILDERN
        KUNSTHALLE GÖPPINGEN
        STGA. VILLINGEN-SCHWENNINGEN
        STGA. BIETIGHEIM-BISSINGEN
        KUNSTMUSEUM SINGEN
         
        PRIVATE UND GEMEINNÜTZIGE KUNSTINSTITUTIONENN
        GALERIE ARTLANTIS STUTTGART
        GEDOK KARLSRUHE
        GALERIE IM PETRUSHOF
        art KARLSRUHE
         
        KUNSTPORTAL-BW-KUNSTSHOP
 
       KULTURREDAKTION
       Prof. Uli Rothfuss
       Jürgen Linde und Dietmar Zankel
       Harald Schwiers
       Achim Fischel
         
       Viola Eigenbrodt
       Dr. Thorsten Stegemann
        
Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Unbekannte Seiten

Mit Berlin war Karlsruhe in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Zentrum der Neuen Sachlichkeit, einer Richtung der Malerei und Grafik, die sich extrem an den gesellschaftlichen Begebenheiten des Alltags orientierte und vornehmlich aufzeigt, was wirklich ist und vor allem, warum. Kurz: es ging um politische und gesellschaftliche Kritik. Bonzen gab es genug. Einer der ganz wesentlichen Künstler dieser Zeit war, zusammen mit Karl Hubbuch, Otto Dix und George Grosz, George Scholz.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Hrsg.: Karl-Ludwig Hofmann und Ursula Merkel, Georg Scholz

Scholz studierte an der Karlsruher Kunstakademie (1908 bis 1914), dazwischen auch mal bei Lovis Corinth und wurde später Professor an der Akademie (bis 1933). Und natürlich war Scholz auch ein wichtiger Vertreter in der Ausstellung zur Neuen Sachlichkeit 1925 in Mannheim.

Weniger bekannt sind Scholz‘ literarische Tätigkeiten. Für die Zeit eigentlich nichts Ungewöhnliches. Rudolf Schlichter, Zeitgenosse aus Karlsruhe und ebenfalls der Richtung zuzurechnen, veröffentlichte kommerziell wenig erfolgreich.

In nicht ermessbarer Kleinarbeit haben der verstorbene Verismokenner Karl-Ludwig Hofmann und Ursula Merkel den Scholzschen Nachlass durchforstet. Bemerkenswert ist dabei seine amüsante Satire auf die Badische Landeskunstschule in Karlsruhe, „Als ob“: Bissig wie Scholz Grafiken. Ein bezeichnendes Licht auf die Zeit und die politischen Umstände liefern aber auch die enorm interessanten Briefwechsel, die Scholz mit den künstlerischen Größen der Zeit wechselte, etwa mit John Heartfield und Georg Grosz, Kurt Schwitters, Ernst Würtenberger, Karl Hofer, Otto Laible und Wilhelm Schnarrenberger.

Ein wichtiges Stück Karlsruher Kulturgeschichte (mit vielen Abbildungen verschollener Arbeiten) und damit allerbestens geeignet für lange Herbstabende.

Hrsg.: Karl-Ludwig Hofmann und Ursula Merkel, Georg Scholz, Schriften, Briefe, Dokumente, zahlr. Abbildungen, 658 S., Lindemanns Bibliothek,45 Euro.

zurück zur Übersicht bitte

Seite weiter empfehlen
KOOPERATIONS-
PARTNER:
 
 kunstportal-bw-
  DIENSTLEISTUNGEN
 AKTUELLES

auf der Suche
Heidrun Scharf im kunstportal-bw-Porträt

8. Baden-Württembergische Künstlermesse


Werben für Kunst-Ausstellungen im kunstportal-bw
Unser Angebot