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Harald Schwiers im kunstportal-bw

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Schmökern mit Schwiers

Ein wunderbares Päckchen

Die meisten Päckchen, die man bekommt, enthalten - im Zeitalter von Amazon & Co. - keine Überraschungen. Man weiß, was man bestellt hat. Bei Bibliothekar Ernst von der Züricher Zentralbibliothek ist das hingegen anders. Er bekam von einer älteren Dame ein Päckchen in die Hand gedrückt, als er auf Dienstreise in Bern war.

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Franz Hohler: Das Päckchen

Franz Hohlers neuer Roman „Das Päckchen“ beginnt mit einer typischen kleinen mysteriösen Hohler-Absurdität, die ein wenig Skepsis hervorruft, den der Autor mit viel Sprach-Charme abmildert. Ernst wollte (weil er zur mobiltelefon-renitenten Generation zählt) vom Berner Hauptbahnhof aus seine Frau von einem der wenigen öffentlichen Fernsprecher aus anrufen, als der Apparat nebenan klingelte. Ernst nimmt ab und wird von der älteren Dame in eine der Straßen in der Altstadt gebeten. Und irgendwie muss der Büchermann hingehen und bekommt dort das ominöse Päckchen in die Hand gedrückt. Ernst fährt noch mehrere Male in die Hauptstadt, um zu recherchieren, die Dame verstirbt kurz darauf und damit beginnt der Schlamassel. Denn Ernst findet Hinweise auf ein uraltes Manuskript, die mit einer riskanten Skitour verbunden sind.

Es stellt sich heraus, dass es um den Abrogans geht. Der gilt als das erste Buch in deutscher Sprache (um 780 in Bayern entstanden) – ein Wörterbuch Lateinisch-Deutsch mit etwa 4000 Einträgen. Das Original liegt in der Stiftsbibliothek St. Gallen, zwei Abschriften existieren: eine in Paris, eine in der Landesbibliothek Karlsruhe (der Hohler im Februar noch einen Besuch abstattete).

In die spannende Handlung verpackt Hohler noch eine nette Geschichte des sehr frühen Mittelalters, die den Krimicharakter des Romans verstärkt. Eine kurzweilige, hintergründliche Story. Eben sehr Hohler-typisch.
Franz Hohler liest aus „Das Päckchen“ am Dienstag, 28. November, 20.15 Uhr, in der Bücherschau.

Franz Hohler, Das Päckchen, 222 S., Luchterhand, 22 Euro

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