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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2018

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Komödiantisches Chaos

Die Statistik (2017) besagt: Rund 50 Prozent der Ehen in Deutschland werden geschieden. Man kann das bewerten, wie man will. Sache ist, bei derlei Trennungen, ob im Guten oder im weniger Guten, dass immer einige auf der Strecke bleiben. In aller Regel sind das die Kinder. Aber - das ist eine Art Naturgesetz - die meisten Menschen finden irgendwann dann wieder zu einem neuen Partner. Denn der Mensch will nicht gerne allein sein. Und derart entstehen so genannte Patchwork-Familien, also familiär geartete Bündnisse, die sich aus Teilen eigentlich nicht miteinander verwandter Personen zu einem neuen Verbund zusammenfügen. Das geht mal gut, mal nicht.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Eric Nil: Abifeier

Und genau hier setzt Eric Nil, ein noch nicht entschlüsseltes Pseudonym eines bekannten deutschen Romanautors, mit seiner „Abifeier“ ein. Seinen Namen will Nil aus Schutz der ihm anhängenden Kinder und Frau(en) nicht offenbaren. Mehr als verständlich. Denn Nil zeigt sich in seiner Geschichte als wahrer Kenner der chaotischen Zustände, die mehr oder weniger (meist allerdings mehr!) zwangsläufig auf einen familiär um Ausgleich bemühten Mediator/Ersatz-Vater zukommen: Er kann dabei nur verlieren. An allem; an Glaubwürdigkeit, Würde, Autorität, Selbstwertgefühl und was es da sonst noch alles gibt.

Der Autor, wer immer es sein mag, hat hier einen absoluten Knaller geschrieben, der jedermann nachvollziehbare Situationen wahrhaft komödiantisch auskostet. Dabei verliert Nil seine wahrlich komplizierte Personenkonstellation nie aus dem Blick und gewinnt aus der „Abifeier“ (mit echten und unechten Kindern und Frauen) köstliches Potential.

Ein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen, genießen und dabei herzhaft lachen kann. Gleichzeitig ein Stück absolut hochwertiger, witziger Unterhaltungsliteratur mit hohen Anspruch. So etwas gibt es leider nicht alle Tage. Passt in jede Geschenktüte.

Eric Nil: Abifeier, Galiani, 160 S., 17 Euro.

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