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Harald Schwiers im kunstportal-bw 2019

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Schmökern mit Schwiers

Dudens Sprachlücken

Der Duden ist eine Institution. Üblicherweise wird, wenn eine neue Ausgabe erscheint, erst einmal gefragt, welche Wörter neu im Duden sind. Schließlich ist das gelbe Buch ein wichtiger Ratgeber (trotz aller Rechtschreibe- und Korrekturprogramme diverser PC-Anwendungen, die allesamt Macken haben) und auch für Schulen verbindlich.

Jetzt geht es andersrum: Mit dem Buch der Wörter, die nicht mehr im Duden stehen. Autor, Peter Graf, arbeitet seit über 20 Jahren als Lektor und Verleger, hat eine Reihe von Veröffentlichungen betreut, ist also kein Neuling in der Branche. Spezialisiert hat er sich auf die Wiederentdeckung vergessener Texte. Für seine unbekannten Schönheiten (die er im Grimmschen Wörterbuch ausfindig machte) wurde er als Sprach- und Wortsammler bekannt.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Sein Buch über die aus dem Duden gestrichenen Wörter bringt vergangene Zeiten ins Gedächtnis. Aber es sind nicht nur die alten Termini, die begeistern. Graf bezieht die „Ostausgabe“ des Dudens mit ein (gerne einst für den Zwangsumtausch erstanden). Und daraus allein ergeben sich schon komische Seiten. Doch die DDR-Sprache war durchaus fortschrittlich.

Der Autor geht aber deutlich tiefer. Er bezieht Altertümliches mit ein und erinnert an Worte, die man noch aus der Großmutter Mund kennt, sie aber - leider - nicht mehr aktiv im Sprachgebrauch hat. Beispiel: Der Schnappsack.
Viele der gestrichenen Wörter sind tatsächlich überflüssig wie die zahllosen Verniedlichungsformen, also die -ichen und ähnliche Endungen zeigen, die aber irgendwann im Buch der deutschen Normsprache erschienen.

Es ist kein klassisches Wörterbuch, eher eine Sammlung kurzer Sprachgeschichten. Vor allem in der Betrachtung des Sprachgebrauchs im Westen und Osten der Republik ist das Werk ein Spiegel der Zeit-Befindlichkeiten. Sehr amüsant, aber nicht zu unterschätzen.

Peter Graf, Was nicht mehr im Duden steht, Dudenverlag, 224 S., 15 Euro.

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