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Harald Schwiers im kunstportal-bw

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Schmökern mit Schwiers

Böll zum Lauschen

Heinrich Böll wäre am 21. Dezember diesen Jahres 100 Jahre alt geworden (deshalb widmet ihm die Deutsche Post eine Briefmarke). Ob Böll das, gleich ob abgeschleckt oder selbstklebend, goutiert hätte, sei dahingestellt. Für den Hörbuch-Verlag ist der Geburtstag Grund, in den Archiven zu forschen. Schließlich war Böll kein X-beliebiger Autor, sondern der, der wie kein anderer die deutsche Literatur der Nachkriegszeit prägte. Dafür hat er 1972 den Literaturnobelpreis bekommen.

Harald Schwiers im kunstportal-bw

Heinrich Böll: Hörwerke

Böll war immer ein politischer Autor. Den Mund gehalten hat er nie, ihn sich aber - logischerweise - gelegentlich verbrannt. Schließlich kanzlerte zeitgleich Konrad Adenauer. Das war sicher kein einfaches Dasein im barock-katholischen Köln in den 50er- und 60er-Jahre.

Doch Heinrich Böll ließ sich davon nicht abschrecken und schrieb nicht nur heute noch zum Kanon gehörende Romane wie „Ansichten eines Clowns“, sondern viele Hörspiele, Satiren, Essays und Erzählungen. Dazu zählt auch das prämierte Hörspiel „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ (1955), in dem ein Hörspiel-Regisseur Sprechpausen sammelte, sehr beredsame Pausen. Das gute Stück gibt es jetzt in einer Aufnahme des SWF/SR von 1986 mit vielen bekannten Sprechern (darunter auch einige Karlsruher Schauspieler). Großartige Stimmen!
Die hatte Böll nicht. Aber er erhob sie immer, wenn es um Inhalte ging. Als Kölner sang und klang er eher monoton. Dennoch sind seine Aufnahmen (1952 bis 1985, Lesungen, Essays, Vorträge, Diskussionen, viele Fragmente u.a.) mehr als hörenswert. Unerreicht ist das - inhaltlich längst weit überholte - „Irische Tagebuch“ (1957) oder seine Satire „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ (1966). So bleiben wichtige Zeitstücke erhalten.

Heinrich Böll, Dr. Murkes gesammeltes Schweigen, 1 CD, 51 Minuten,14,99 Euro; Heinrich Böll, Hörwerke, Originalaufnahmen 1952-1985, 5 mp3-CDs, über 27 Stunden, 69,99 Euro, beide Der Hörverlag.

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