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Harald Schwiers im kunstportal-bw

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Schmökern mit Schwiers

Englands Erzähler

Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, ist Englands Erzähler der Gegenwart. Seine Bücher verkaufen sich nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland gut. Und das seit vielen Jahren. Der mit diversen Literaturpreisen überhäufte Autor veröffentlicht seit fast 40 Jahren (als Krimiautor unter dem Pseudonym Dan Kavanagh). Leicht lesbare, dennoch anspruchsvolle Literatur liefert Barnes mehr als regelmäßig.

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Julian Barnes: Der Zitronentisch

Wer Barnes‘ leicht ironischen, aber dennoch immer tiefgreifenden Stil und seine diversen Sujets nicht kennt, der kann leicht mit "Der Zitronentisch" überzeugt werden. Hier sind elf Erzählungen versammelt, die sich alle mit dem Älter- und Reiferwerden befassen. Es geht um verpasste Chancen in der Liebe, um im späteren Leben auftretende sexuelle (Außer-) Gewöhnlichkeiten, um Begehren oder um tägliche Rituale, die das Leben zur Hölle machen können. Alles fängt immer ganz harmlos an, aber Barnes versteht es, diese kleinen Geschichten beständig, aber schier unmerkbar zum Klimax zu steigern. Das Ende schwankt zwischen Melancholie, Ernüchterung, Euphorie oder dem großen Show-down. Aber die Leidenschaft wird dabei nicht geringer. Im Gegenteil. Schmunzeln bleibt.

Für Barnes-Kenner (oder Musiker) ist sein Roman "Im Lärm der Zeit". Barnes, Spezialist für fiktive Biografien oder Zeitgeschichte, wie sie hätte sein können, schreibt über den Komponisten Dmitri Schostakowitsch und seine – sehr begründete – Furcht vor dem stalinistischen System. Hier stehen sich Diktatur und Kreativität diametral gegenüber und der große Komponist knickt ein. Repression prägt diesen außergewöhnlichen Künstlerroman, der durchaus auch aktuelle Züge trägt. Zum Lesen empfehlen sich Schostakowitschs Streichquartette oder seine charismatische 10. Sinfonie im CD-Player.

Julian Barnes: Der Zitronentisch, 272 S., KiWi Taschenbuch, 9,99 Euro/Der Lärm der Zeit, 256 S., Kiepenheuer & Witsch, 20 Euro.

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