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Gedok Karlsruhe im kunstportal-bw

GEDOK Karlsruhe im kunstportal-bw

Sonntag, 08.03.2020; 18.00 Uhr

Internationaler Frauentag
Im Rahmen der Finissage der Ausstellung

Künstlerinnen für Umwelt und Zukunft /Kunstwochen für Klimaschutz

Lesung / Vortrag von Vera Morelli: Literatinnen im "Dritten Reich" –
gegen geistige Umweltverschmutzung im Nazi-Faschismus

Finissage: So. 08.03., 11 – 15 Uhr, Vortrag ca. 12:30 Uhr

Ausstellungs- / Veranstaltungsort:
GEDOK Künstlerinnenforum, Markgrafenstr.14 (Ecke Fritz-Erler-Str.), 76131 Karlsruhe
Haltestelle: Kronenplatz / Fritz-Erler-Straße

Gedok Karlsruhe im kunstportal-bw

Vera Morelli | © Foto: privat, Gedok Karlsruhe

Vera Morelli, Feministin der ersten Stunde und Autorin zweier im Stieglitz Verlag erschiene-nen Bücher über große Venezianerinnen, liest im Rahmen des Internationalen Frauentags am Sonntag, 08.03.2020, ca. 12:30 Uhr, im Forum der GEDOK zum Thema „Literatinnen im Dritten Reich - gegen geistige Umweltverschmutzung im Nazifaschismus“.
Wie viele Literatinnen dem Naziterror zum Opfer gefallen sind, ist nicht bekannt. Den meisten gelang es jedoch, rechtzeitig zu emigrieren, darunter auch der Ullstein-Kolumnistin Bella Fromm. Sie ging 1938, kurz vor der Reichsprogromnacht, in die USA und schrieb dort 1943 ihr Buch “Blood and Banquets - A Berlin Social Diary“. Das Buch war ein Bestseller, kam aber erst 50 Jahre später, 1993, im Rowohlt Verlag in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Als Hitler mir die Hand küßte“ heraus. Bella Fromm unterhielt beste Beziehungen zum diplomati-schen Korps und zu ihren Kollegen von der internationalen Presse und sie kannte fast die ge-samte Nazi-Prominenz persönlich, einschließlich Hitlers. 1934 erhielt sie, wie alle jüdischen Journalisten, Schreibverbot und kümmerte sich fortan um Visa und Affidavits für ihre inhaf-tierten und in die KZs verschleppten Glaubensgenossen. Sie blieb nach dem Krieg in Ameri-ka, kehrte nur für kurze Besuche nach Deutschland zurück und starb 1972 in New York.
Ein weiteres Werk schildert, ebenso authentisch aber aus einer ganz anderen Perspektive, das Schicksal einer ganz normalen jüdischen Familie in Berlin. Es ist Inge Deutschkrons Be-richt: “Ich trug den gelben Stern“, in der Fernsehadaption: "Ab heute heißt du Sara".

Inge Deutschkron setzt in ihrem Buch den 'Stillen Helden' ein Denkmal, jenen einfachen Ber-linern und Berlinerinnen, die Juden versteckten und mit Lebensmitteln versorgten. Auch sie und ihre Mutter wurden von einem Versteck zum anderen geschleust, ständig in Gefahr, de-nunziert und von der Gestapo entdeckt und in den Tod geschickt zu werden. Sie lebt, inzwi-schen 98 Jahre alt, überwiegend in Tel Aviv. Möge sie in zwei Jahren ihren 100. Geburtstag bei guter Gesundheit und im Kreise guter Freunde feiern!

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