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       Viola Eigenbrodt
       Dr. Thorsten Stegemann
        
Bar Sevilla von Viola Eigenbrodt im kunstportal-bw

www.viola-eigenbrodt.de

Bar Sevilla“ von Viola Eigenbrodt.

Die Autorin:
Geboren in Mainz, hat sich Viola Eigenbrodt nach dem Studium der Archäologie und Philologie in Heidelberg bald für den Journalismus entschieden. In den USA, Österreich, Schweiz und Italien hat sie internationale Erfahrung gesammelt. Seit 2005 schreibt Viola Eigenbrodt auch für unser kunstportal-bw.

Mit Bar Sevilla nun legt sie nun endlich ihr erstes Buch vor.
Erwartungsgemäß ist es etwas Besonderes geworden: zwischen Erzählung und Roman, (sogar Brief-Roman) passt das mit 160 Seiten ja eigentlich handliche Buch dennoch in keine Schublade.

Thomas Baumgärtel im kunstportal-bw

© Foto: privat

Die Bar Sevilla liegt im Zentrum einer süddeutschen, stark touristischen Stadt. 4 Frauen um die vierzig treffen sich jeden Freitag zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten, die eigentlich immer in der Bar Sevilla enden. Dort tauschen sie sich aus über ihre (nicht immer all-) täglichen Erlebnisse und sie schauen nach Männern.

Die Autorin selbst spricht neudeutsch von Life- und Love-Geschichten und tatsächlich geht es vor allem um Liebe und Erotik; auch um Sex. Wir Männer, die wir angeblich nur an Sex denken, kommen in Eigenbrodts realistischen Betrachtungen leider weniger gut weg. Autorinnen verstehen ja meist mehr als Männer von Erotik: Flirten, Anbahnung, Fantasie und Vorfreude bieten den eigentlichen Lustgewinn.

Am schönsten zeigt dies die erste Geschichte “Summer in the city“: bei Ingrid, eine der beiden auffallend großen unter den 4 Freundinnen, die mit den andern beiden recht kleinen Frauen gemeinsam “die Viererbande“ genannt werden, entwickelt sich ein beruflicher E-Mailwechsel zu einem immer heißeren Flirt. Fesselnd zu lesen, wie sich die beiden verbalerotisch immer näher kommen und auch mal wieder etwas entfernen. Man ist gespannt, ob es klappen wird mit der Reise nach Genf, wo der E-Mail-Partner lebt, und was dann passieren wird.
Verraten wollen wir dies hier natürlich nicht.

Erfrischend und leichtfüßig schreibt Viola Eigenbrodt ihre Geschichten, mit teilweise haarsträubenden Plots. Mit feiner Ironie entlarvt und kritisiert die Autorin die Oberflächlichkeit unserer Alltagswelt und läßt uns gleichzeitig ebendiese, gemeinsam mit den vier Protagonistinnen, auf unterhaltsame Weise genießen.

Ein alternativer Titel wäre insofern: Die – ganz gut erträgliche - Leichtigkeit des Seins

Mit dem Konzept der Bar Sevilla als zentralem Punkt sowohl der Handlung und des Erzählens schafft sich Viola Eigenbrodt erzählerischen Freiraum. Das Buch gewinnt durch die journalistische Erfahrung der Autorin: Die sehr genaue und stimmige Beobachtung von Menschen wird hier kongenial ergänzt durch die sprachliche Feinheit, mit der Viola Eigenbrodt sowohl die zentral handelnden 4 Frauen als auch alle anderen “Mitwirkenden“ differenziert beschreibt. Mit wohlüberlegten sehr genauen – sprachlichen – Strichen unterscheidet sie die Charaktere, von denen wir uns im Nu ein Bild machen.

Schwer zu glauben, dass dies das erste Buch von Viola Eigenbrodt ist. Noch weniger glaube ich, dass es das letzte sein wird. Wir freuen uns auf weitere Geschichten und empfehlen einstweilen die Lektüre der Bar Sevilla.

Jürgen Linde, kunstportal-bw

Viola Eigenbrodt: Bar Sevilla Broschiert, 160 Seiten, wonneworte.com
ISBN 978-3-906015-26-2, 12,90 Euro.

eBook: 978-3-906015-27-9

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