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art Karlsruhe 2016 im Kunstportal Baden-Württemberg

art KARLSRUHE 2016 im Kunstporta-bw


www.art-karlsruhe.de

18. bis 21. Februar 2016 - art KARLSRUHE 2016

art KARLSRUHE im kunstportal-bw

Pressemitteilung 7 [ 18. Februar 2016 ]: | Spitzenstart ins Messe-Frühjahr

Spitzenstart in Karlsruhe zum Auftakt des Kunstmessereigens: Die 13. art KARLSRUHE, die gestern mit ihrer Hymne von Carl-Robert Helg eröffnet wurde, ist das Ergebnis einer Erfolgsgeschichte. Während des lockeren Talks zur Eröffnung fragte Moderator Markus Brock, wie man noch eine „Schippe drauflegen“ könne. Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe und Kongress GmbH: "Routine ist ein tödliches Rezept, daher wurden alle Elemente der Messe erneut überprüft.".

Mensch. Markt. Kunst – das Motto 2016 ist Programm. Zur art KARLSRUHE präsentieren in diesem Jahr 212 Aussteller aus 13 Ländern, darunter 51 Galeristen aus dem Ausland, gut 7000 Werke von 1500 Künstlern aus den vergangenen 100 Jahren, von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Zudem erwarten den Besucher rund 180 One-Artist-Shows und 19 Skulpturenplätze.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung lobte Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup die urbanisierende Wirkung der Messe: „Die art KARLSRUHE ist ein ganz besonderes Tor zur Welt. Hier lässt sich Neues entdecken. Das ist ein Grundgefühl. Das beschwingt.“ Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, sprach ein Bekenntnis zur Kulturförderung aus, betonte auch, wie wichtig Galeristen und Kunsthandel für die Förderung von Kultur und Künstlern seien. Peter Sloterdijk, emeritierter Philosoph der Hochschule für Gestaltung, ging ans Grundsätzliche. Er skizzierte die abendländische Auseinandersetzung zwischen Wahrheit und Schönheit als ein stetes Rückzugsgefecht aus dem Schein hin zur Wirklichkeit. Damit bestätigte er indirekt die klaren Worte von Schwanitz, die den Künstler als jemanden beschrieb, der die „Welt auf den Kopf zu stellen vermag“.

Das bewiesen die Händler vor Ort. Darunter befinden sich zahlreiche Neuzugänge. Etwa die Spezialisten für jüngste Avantgarde, Meyer Riegger, mit Dependancen in Karlsruhe und Berlin (H2/B09). Neben Franz Ackermann, Meuser oder Daniel Roth hat er eine erschwingliche, dennoch außergewöhnlich spannende Position zwischen Zeichnung und Malerei mitgebracht. Waldemar Zimbelmann, Jahrgang 1984, stammt aus Kasachstan, und seine verzaubernden Arbeiten, auf denen oft Paare in merkwürdige, innige Dialog durch lineare Momente regelrecht verwickelt sind, verbinden kulturell den Westen mit dem Osten. Oder der Christian-Rohlfs-Spezialist Wilfried Utermann. In der vierten Generation seit 1853 ist sein Unternehmen in Dortmund ansässig. Seine Teilnahme bündelt Ressourcen der Klassischen Moderne und manifestiert die Messe in diesem Segment als schwergewichtige Marktgröße. Außerdem beeindruckt seine One-Artist-Show zu Horst Antes mit zwei musealen Arbeiten aus der Serie der „Häuser“.
Hervorrangende Verkäufe

Am Eröffnungstag kam es bereits zu beachtlichen Geschäften in allen Dimensionen. Stundenlang waren etwa Andrea Raubach und ihr Mann Eberhard Groß auf der Messe unterwegs und wurden fündig. Das Hochzeitsgeschenk der Freunde durften sie in Form eines selbst ausgewählten Bildes mitnehmen. Sie erwarben ein Gemälde des „Neuen Wilden“ Peter Robert Keil aus dem Jahr 2010 bei P13, Heidelberg (H4/L08).

Michael Schultz, Berlin, Peking, Seoul, mit Stand in Halle 2 (C15), konnte sich über die Veräußerung von vier Bronzen von Jean-Yves Klein (42 000 Euro) sowie drei Leinwände von Monika Sigloch (zusammen 10 000 Euro) freuen. Günther Zulauf aus Freinsheim (H3/F10), der unter anderem mit großformatigen Arbeiten der spanischen Malerin Lita Cabellut aufwartet, ist begeistert: „Wenn es so weiterläuft, wird es unsere beste art KARLSRUHE in den 13 Jahren.“ Zwei Geschäfte im sechsstelligen Bereich konnte er bereits abschließen. Die Stuttgarter Galeristin Brigitte March (H2/E05) ist wieder mit dabei. Eine wunderbare Preziose, eine kolorierte, kleinformatige Zeichnung von Sonia Delaunay („Danseuse“, 1917), fand ihren Liebhaber. Die Brüder Schlichtenmaier, Grafenau, Stuttgart (H3/G05), sind begeistert vom Publikum und sprechen offen davon. Ernst Wilhelm Nay, HAP Grieshaber, Georg Karl Pfahler: Arbeiten dieser bedeutenden Meister der Nachkriegsmoderne fanden ein neues Zuhause. Ausverkauft: Anna Krammig, präsentiert mit einer One-Artist-Show von der Galerie Andreas Binder, München (H2/D19), interessierte zwei bedeutende schwäbische Sammler, so dass sie diese Schau komplett unter sich aufteilten. Gut zu hören, dass auch Wilfried Utermann erfolgreiche Gespräche geführt hat und schon einen sicheren Abschluss vermelden konnte.
Kulturvermittelnder Auftrag

"Wir haben über das Handeln hinaus hier in Karlsruhe auch einen kulturvermittelnden Auftrag", skizzierte Michael Schultz, der beispielsweise vier 2,05 mal 1,70 Meter große Fotografien von Frank Thiel für zusammen 100 000 Euro mitbrachte. Sie zeigen vier uniformierte Soldaten im Brustbild, die einst ihren Dienst am Berliner „Checkpoint Charly“ versahen. Stichwort Vermittlung: Hier sind es auch die großzügigen Skulpturenplätze, die ganz besondere Erlebnisse ermöglichen. Schnell reagiert und dabei innovativ: Madeleine Dietz‘ Arbeit „Kein Schritt zurück“. Eine Reihe von metallenen Stahlquadern, einen Streifen Erde und verschiedene Gitter fügte sie einem schreinartigen Kubus in Halle 2 (D05) bei.

Sie nahm, wenn auch subtil, Bezug auf die gegenwärtige Lage: „Ich musste angesichts der flüchtenden Menschen, die nach Europa kommen, ganz neu über Zäune nachdenken“, beschrieb die 1953 geborene Künstlerin aus Landau/Pfalz, die von Linde Hollinger, Ladenburg, und Georg Nothelfer, Berlin, vertreten wird.

Auf höchstem musealem Niveau bereichert in diesem Jahr die Sonderausstellung „Der Maler als Fotograf“ die art KARLSRUHE mit Werken von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938). 65 Fotografien, zwei Gemälde, ein fünfteiliges Skulpturenrelief und 27 Grafiken sowie die Tapisserie „Schwarzer Sonntag“ (realisiert von Lise Gujer, 1961) aus den Beständen des Davoser Kirchner Museums laden in Halle 1 nicht nur zur Betrachtung ein. Teilweise lässt sich der Weg vom Foto über die Zeichnung ins Gemälde nachvollziehen. Somit vermittelt diese exzellente Zusammenstellung die Vorstellung von einem Sammeln, das den Zusammenhang zwischen Entstehung und Werk verdeutlicht. Ähnlich sieht es auch in Halle 4 aus, wo die konstruktiven, aber auch figürlichen Arbeiten von André Evard (1876-1972) zu sehen sind, die Jürgen A. Messmer aus Sammler-Engagement zusammengetragen hat und sein Engagement in eine Stiftung und die Kunsthalle Messmer überführt hat.

Wer gestern durch die Hallen ging, erlebte das typische Karlsruher Flair: Genießen und Erwerben. Kunst ist mehr als nur etwas, das ausschließlich interesseloses Wohlgefallen weckt. So viel ist gewiss.

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